So., 16.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 21. Oktober 2022, 09:59 Uhr
    23. GYMNASTICA BÜRSTADT: Leitungsteam der TSG beginnt mit den Planungen

    Viele Anfragen für die Gymnastica 2023 vom 26. bis 29. Juli 2023

    Gruppen aus vielen Nationen zeigten 2019 ihr Können mit Showtanz, Akrobatik, Turnen und anderen sportlichen Vorführungen. Archivfoto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Eine so große Veranstaltung wie die Gymnastica in Bürstadt mit tausend und mehr Teilnehmern aus Ländern von Europa bis Japan braucht eine lange Vorlaufzeit in der Planung. Das Leitungsteam mit Alfred Koch, Sabine Faecke und Klaus Arnold hatte am Dienstag zur ersten Pressekonferenz in den Wirtschaftsraum der TSG Bürstadt eingeladen und gleich anschließend kamen die Ressortchefs zum „Köpfetreffen“ mit dem Leitungsteam zusammen. Eigentlich hätte die 23. Gymnastica im vergangenen Jahr stattfinden sollen, das wäre dann nach 2019 im gewohnten dreijährigen Turnus gewesen, doch wegen der Coronapandemie wurde die Gymnastica auf 2023 verschoben. In schönster Aufbruchstimmung und tatkräftig präsentierte sich das Leitungsteam der Presse. Und was wäre, wenn wieder Corona dazwischenfunken würde? Auch diese Frage bringt die drei Organisatoren nicht aus der Ruhe und ihrer Hochstimmung. Dann finde die Gymnastica eben ein Jahr später statt. Als eingespieltes Dreierteam sind sie immerhin seit 2010 erfolgreich und stemmen Unterbringung und sonstige Infrastrukturfragen, die Programmorganisation über vier Tage hinweg und obendrein noch die Sicherheit. Wie die vielen Anfragen zeigen, die schon bei ihnen angekommen sind, können es auch die interessierten möglichen Teilnehmer kaum erwarten. Drei Gruppen aus Südafrika haben sich schon nach diesem Festival des Sports, der Kultur und Bewegung erkundigt, außerdem haben drei Gruppen aus Israel Interesse bekundet. Aus Lissabon wird eine Gruppe mit körperlich und geistig behinderten Teilnehmern anreisen, mit denen Koch schon länger in Kontakt ist. Mit Teilnehmerzahlen lässt sich erst arbeiten, wenn der Vorbuchungsprozess mit Start Ende Oktober Ende Dezember abgeschlossen ist. Bei mehr als tausend Teilnehmern würde es schwierig werden, daher denkt das Leitungsteam an eine Limitierung, denn diesmal gibt es mehrere Problemlagen. Allerdings sprechen die drei Organisatoren lieber von Herausforderungen, für die sie Lösungen finden oder schon haben. Zum Beispiel ist die Infrastruktur eine solche Herausforderung, weil die Schillerschule umgebaut wird und die Nibelungenstraße während der Gymnastica zwischen Bahn-Viadukt und Beethovenplatz wegen Umbauarbeiten gesperrt sein wird, für die Reisebusse also Alternativstrecken mit der Stadt besprochen werden müssen. Auf einige Klassenzimmer in der Schillerschule hoffen sie, in der Erich-Kästner-Schule gebe es jedoch nach der Sanierung wegen der beiden Treppenaufgänge keine Probleme hinsichtlich des Brandschutzes. Eine Woche früher als sonst in der zweiten Sommerferienwoche müsse die Gymnastica beginnen, weil in Dänemark die Schulferien verlegt wurden, mit der Folge, dass für die Einrichtung der TSG-Halle mit Möblierung und Technik und die Bereitstellung der Klassenzimmer nur wenige Tage zur Verfügung stehen werden. Für die Dänen mit ihren starken Teams nehmen die Organisatoren diese Herausforderung gerne in Kauf, das machten sie deutlich. „Geht nicht, gibt’s bei uns nicht“, meinte Klaus Arnold dazu, der als Bindeglied zwischen TSG-Vorstand und Leitungsteam fungiert. Ein Hygienekonzept gibt es und ein erweitertes Sicherheitskonzept wurde erarbeitet. Ein Kopf für die Sicherheit wurde beauftragt, nachdem es 2019 zu „drastischen Erfahrungen“ gekommen sei, wie Koch ausführte. Bis zu 200 polizeibekannte Jugendliche aus Bürstadt bis Mannheim hätten sich zur Randale zusammengerottet, die Veranstaltung massiv gestört und sogar die jugendlichen Teilnehmer in den Schulunterkünften in Angst versetzt, darunter viele Kinder im Alter ab sieben Jahren. Wegen der israelischen Teilnehmer werde auch immer der Staatsschutz informiert. Ziel sei, die Teilnehmer zufrieden zu stellen, sie sollen sich wohlfühlen. Auch für die Besucher soll sich wenig ändern, über Schleusen werden jedoch nachgedacht. „Im Prinzip wünschen wir uns eine offene Halle für Besucher und weiterhin bei freiem Eintritt“, betonte Faecke. Hannelore Nowacki

    Das Leitungsteam mit Alfred Koch (von links), Sabine Faecke und Klaus Arnold beginnt mit den Planungen für die Gymnastica 2023. Foto: Hannelore Nowacki
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 1