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  • Di., 07. September 2021, 11:46 Uhr
    WSV LAMPERTHEIM: 15 Sportler bei Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport am Start

    Viele Finalrennen erreicht

    Marcel Blum und Simon Specht im K2. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Die Deutsche Meisterschaften im Kanurennsport standen auch 2021 unter einem besonderen Stern. Das Hygienekonzept wollte es, dass die ersten vier Tage Schüler und Jugend in Hamburg und anschließend Junioren und Leistungsklasse an den Start gingen. Das WSV-Team war mit 15 Sportlern an der Elbe und erreichte viele Finalrennen. 

    Bei der männlichen Jugend zeigte Jonathan Hinz, dass er seine guten Trainingszeiten auch im Wettkampf umsetzten kann. Im Kajakeiner über 500 Meter wurde er im Semifinale um 12 Hundertstel auf Platz 4 verdrängt und kam ganz knapp nicht ins Finale. Auf der 1000-Meter-Strecke wollte er es unbedingt besser machen und fuhr ein sehr beherztes Rennen im Semifinale. Er siegte in diesem Rennen. Im Finale errang er einen sehr guten achten Platz. Auf der Langstrecke fuhr die WSV-Jugendmannschaft im Vierer, in diesem Rennen wurden in den letzten Jahren oft mit allen Mitteln gekämpft – auch unfairen. Dieses Jahr lief es glücklicherweise ohne besondere Vorkommnisse ab. Jonathan Hinz, Tim Walter, Matteo Lunkenbein und Mattheo Herrmann fuhren ein gutes Rennen und belegten Platz 6. In dem großen Feld im Kajakzweier über die 5.000 Meter mussten sich Till Wernz und Johannes Spranger erstmal zurecht finden, schließlich war es auch ihr erstes Rennen über diese Strecke. Nach 1.000 Metern waren sie gut im Rennen und belegten im Ziel den 9. Rang. Bei den Jugendfahrerinnen Marlene Görling und Anna Hofmann, die im ersten Jahr in dieser Klasse sind, lief nicht alles nach Plan. Nach guten Rennen über die Kurzstreckendistanzen in den Semifinals wollten sie auf der Langstrecke im Zweier nochmals ihr Talent zeigen. Leider war dieses Vorhaben durch eine Karambolage und einer Kenterung schon nach 200 Metern beendet. Bei den Schüler A, die auch die jüngsten in Klasse sind, lief es durchwachsen. Im Zweier gab es eine neunten Platz für Cara di Virgilio und Franka Wernz. Die Jungs zeigten ihre besten Rennen über 100 Meter, hier belegte Alessandro Paterna Platz 18 und Lenny Schüttler Platz 21. 

    In der Leistungsklasse nutzen nur die zwei Jüngsten im WSV Team ihre Starberechtigung für die Deutsche Meisterschaft. Über die 200-Meter-Vorläufe im Zweier lief es super und Marcel Blum und Simon Specht erreichten das Finale. In diesem Finale ginge wieder äußerst knapp zu und diesmal war das Lampertheimer Duo nur um 8 Hundertstel geschlagen auf dem Platz 4. 

    Auch auf der 500-Meter-Strecke lief es gut für die Lampertheimer LK-Fahrer. Alle Rennen waren voll mit Olympiasiegern und Weltmeistern, hier muss man es erstmal schaffen, die Finals zu erreichen. Die Lampertheimer schafften es im Zweier und auch im Einer. Der Einer wurde für Simon Specht wieder zu einer Zitterpartie – nach einem tollen Rennen von ihm im Semifinale musste das Zielfoto mehrfach ausgewertet werden. Zum Schluss gab es Zeitgleichheit für zwei Sportler und Simon Specht hatte das Finale der besten Deutschen Einerfahrer erreicht. Auch das Finale ging Simon Specht beherzt an und fuhr in der Spitze mit – wieder war es ein ganz knapper Zieleinlauf und Simon Specht konnte sich über einen tollen Platz 6 freuen. Den Abschluss für das WSV-Team wird die Hessenmeisterschaft in Kassel bilden, man freut sich nochmal starten zu dürfen in den nicht leichten Jahren für den Leistungssport. zg

     
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