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Mo., 27. März 2017, 14:28 Uhr
Saisoneröffnung beim Wassersportverein Lampertheim mit kleiner Regatta
Viele Meisterschaften und Nachwuchsförderung im Blick
Nach der Bootstaufe zeigte der WSV-Nachwuchs auf dem Altrhein sein Können. Foto: Hannelore NowackiLAMPERTHEIM – Schöner hätte es am Sonntagvormittag gar nicht kommen können. Zur Saisoneröffnung beim Wassersportverein Lampertheim (WSV) zeigte sich der Frühling von seiner freundlichen Seite, ideal für die Feier im Grünen mit Blick auf den romantischen Altrhein. Was die Wassersportler besonders freut: Der Regen der vergangenen Wochen hat für reichlich Wasser unter dem Kiel gesorgt, wünschenswert auch für die Lampertheimer Regatta auf dem Altrhein am 27. und 28. Mai. Erste Vorsitzende Erika Gabler begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder, Eltern und Freunde sowie die Fraktionsvorsitzenden von SPD, FDP und CDU sowie weitere Vertreter aus der Politik. Neben vielen sportlichen Erfolgen bei den Meisterschaften hat sich der WSW als Verein auch auf anderen Gebieten betätigt, wie Gabler in ihrem Rückblick auf das Jahr 2016 deutlich machte. So beteiligte sich der Verein am Freiwilligentag und an der Aktion „Saubere Gemarkung“ mit rund fünfzig Sportlern, Eltern und Helfern aus der Sportbootabteilung. Bei der Saalsanierung haben sich Helfer mit zweitausend Arbeitsstunden eingebracht, die Stadt Lampertheim und zahlreiche Spender ermöglichten diese und weitere Verbesserungen. Besonders der Stadt Lampertheim dankte Gabler für die Unterstützung im Rahmen der Vereinsförderung sowie für die kostenlose Nutzung der Sporthallen und der Biedensand-Bäder. Förderer und Unterstützer finanzieren Bootsmaterial und Trainingslager im In- und Ausland. Was Sportler und Trainer geleistet haben, erfülle sie mit Stolz, sagte Gabler. Die Zusammenarbeit mit den Eltern nannte Gabler vorbildlich und habe Spaß gemacht. Bürgermeister Gottfried Störmer betonte in seinen Grußworten, dass auch die Stadt Lampertheim stolz auf den WSV sei und zur Saisoneröffnung stets mit einer großen Gruppe aus der Politik vertreten sei. Dieter Brechenser für den Kanu-Rennsport und Rainer Vetter für Kanupolo gaben einen Ausblick auf die Saison 2017. „Die Messlatte haben wir 2016 hochgelegt“, erklärte Brechenser, sie solle 2017 noch übertroffen werden. Der WSV werde kraftvoll zubeißen können. In der Nachwuchsförderung für eine erfolgreiche Zukunft in Zusammenarbeit mit Lampertheimer Schulen engagiert sich der WSV mit zehn Trainern, die fast sechzig Kinder betreuen. Sportwart Brechenser erläuterte am Beispiel eines ganz normalen Montags, welche Aktivitäten anstehen. Drei Trainer können sich sogar schon ab 13 Uhr um die Schüler kümmern. Bei der kleinen Regatta zur Saisoneröffnung sollen die Zuschauer sehen, was der junge Nachwuchs kann. Auch die Kanupolo-Abteilung mit ihren zehn aktiven Spielern hat sich hohe Ziele gesteckt. Vetter nannte Meisterschaften im In- und Ausland, im August finde die Deutsche Meisterschaft in Essen statt. Das Ziel: In der dritten Liga unter den ersten Vier zu sein. Drei leistungsstarke Lampertheimerinnen spielen für den PSC Coburg – Annika Adler, Emily Bildat und Stefanie Geiger. Zwei privat angeschaffte Boote wurden im Anschluss getauft. In ihrem Einer-Kajak wird Sophie Henkelmann als „Schwarzer Schatten“ an anderen Kanuten vorbeiziehen. Stefanie Geiger wird mit ihrem Kanupolo-Boot „Johann“ nach Coburg fahren, wo sie in der 1. Bundesliga spielt. Zur Organisation der Lampertheimer Regatta auf dem Altrhein im Mai erklärte WSV-Vorsitzende Gabler, dass ihr Verein die auswärtigen Sportler zur Übernachtung beherberge.
Der WSV Lampertheim startete am Sonntag in die neue Saison. Im Bild: Erste Vorsitzende Erika Gabler und der neue Zweite Vorsitzende Rainer Vetter. Foto: Hannelore Nowacki
Fünfzig eigene Regatta-Teilnehmer schicke der WSV ins Rennen. Meldungen, Kasse und zwei Drittel des Aufbaus übernehme der WSV. Der Vatertag werde wie jedes Jahr als Familientag mit Bewirtung gefeiert, die Einnahmen brauche der WSV für seine Aufgaben. In der nächsten Woche sei ein Treffen mit dem Kanuclub geplant, um Unstimmigkeiten bezüglich der Regatta im kleinen Gespräch aus dem Weg zu räumen, kündigte Gabler an. Die Feier zur Saisoneröffnung klang mit Bewirtung unter blauem Frühlingshimmel aus. Hannelore Nowacki