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Mi., 09. März 2022, 12:01 Uhr
MAGISTRATSPRESSEGESPRÄCH II: Erste ukrainische Flüchtlinge auch in Lampertheim angekommen
Vielfältige Unterstützung für Menschen aus Ukraine wichtig
Für Menschen, die aus der Ukraine nach Lampertheim und in den Kreis Bergstraße kommen, wird noch Unterstützung gesucht – sei es in Form von Wohnraum als auch durch Zeit- und Sachspenden. Foto: www.pixabay.com
LAMPERTHEIM – „Es gibt derzeit eine Vielzahl von Flüchtlingen, darunter überwiegend Frauen und Kinder, teilweise auch Kinder alleine, die aufgrund der aktuellen Lage die Ukraine verlassen. Gerade Polen und Rumänien als Nachbarländer sind sehr stark beansprucht, so dass sie um Hilfe bitten, Flüchtlinge in andere europäische Staaten zu verteilen. Über die Bundesrepublik werden ukrainische Flüchtlinge auch nach Hessen und in den Kreis Bergstraße weitergeleitet. Als Kommunen sind wir mit aufgerufen zu unterstützen, das tun wir gerne”, blickte Bürgermeister Gottfried Störmer beim jüngsten Magistratspressegespräch auf die aktuelle Situation. „Wir sind sehr dankbar dass es viele ehrenamtliche Aktivitäten gibt und hoffen sehr, dass diese und auch die Haltung, den Menschen helfen zu wollen, lange anhält und der Krieg bald beendet ist, damit die Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren können.”
Es befinden sich bereits Ukrainerinnen und Ukrainer in Lampertheim, die hier Zuflucht gefunden haben. wie der Erste Stadtrat Marius Schmidt betonte. „Wir erhalten Hilfeanfragen von den Familien, die diese aufgenommen haben. Wer Flüchtlinge aus der Ukraine unterstützen möchte, kann dies gerne tun”, verwies er auf die Möglichkeiten zur Unterstützung.
Bürgerinnen und Bürger, die freien Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung stellen möchten, können sich per E-Mail unter ukrainehilfe@kreis-bergstrasse.de an den Kreis Bergstraße wenden. Neben den eigenen Kontaktdaten sollten auch Angaben zum Wohnraum selbst gemacht werden (Ort des Wohnraums, Zimmergröße und Zeitraum, für den der Wohnraum zur Verfügung steht). Diese E-Mail steht ausschließlich zur Meldung von Wohnraum zur Verfügung! Zeit- und Sachspenden werden von verschiedenen Organisationen angenommen. Für Lampertheim sammeln die „Helping Hands“ oder „Rudis Netzwerk“ Spenden. Gerne vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stabsstelle Soziales der Stadtverwaltung entsprechende Kontakte für Sachspenden. Sie erreichen sie unter folgenden Kontaktdaten: Andreas Dexler unter 06206/935-472, Jennifer Zintel-Andres unter 06206/935-210, Kristina Delceva unter 06206/935-357 oder per E-Mail unter ukrainehilfe@lampertheim.de
„Die Situation wird uns fordern, wir wissen aber auch dass wir sie meistern können und werden. Und wir stehen solidarisch zur Ukraine und den Menschen, die hier her kommen”, so Marius Schmidt abschließend. Benjamin Kloos