Mo., 12. Februar 2024, 11:14 Uhr
MAGISTRAT BÜRSTADT: Kita Kunterbunt musste räumliche Veränderung und konzeptionelle Umorientierung meistern
Vielversprechende Gespräche zur Beseitigung der Probleme
BÜRSTADT – Seit Beendigung der Sommerferien im letzten Jahr ist die Kindertagesstätte (Kita) Kunterbunt ins Bürgerhaus Riedrode umgezogen. Nötig wurde der Umzug in die als Übergangslösung angesehene Räumlichkeit aufgrund eines zunächst in diesem Umfang nicht absehbaren Schadens im Kita-Gebäude. Bereits die Ermittlung der Schadensursache nahm mehrere Wochen in Anspruch.
Die räumliche Veränderung und konzeptionelle Umorientierung aufgrund der Raumsituation im Provisorium Riedrode wurde von den betroffenen Kindern unterschiedlich aufgenommen, jedoch überwiegend positiv bewertet.
Parallel hierzu arbeitete die Verwaltung händeringend an einer dauerhaften Lösung, um allen Betroffenen eine Perspektive zu geben. Der anvisierte Umzug in Container als eine weitere Übergangseinrichtung ist zeitlich derzeit nicht abzuschätzen. Diese sollen neben der TSG-Halle aufgestellt werden. Bis zum Wechsel in die Containeranlage bleibt die Kita somit in Riedrode.
Fachfirma beauftragt
Der für den neuerlichen Umzug sowie die Standortwahl erforderliche politische Entscheidungsprozess nahm bereits einige Zeit in Anspruch. Mittlerweile konnte eine entsprechende Fachfirma mit der Bauantragstellung und Herstellung der beweglichen Betreuungsräume beauftragt werden. Parallel verläuft die Sanierung der in der Geschwister-Scholl-Straße 7 befindlichen Kita unter Berücksichtigung einer energetischen Aufwertung der Einrichtung.
Die Verwaltung verweist aufgrund des hohes Finanzvolumens auf hierfür einzuhaltende Ausschreibungsfristen, Angebotsvorlagen sowie notwendige Beschlüsse der politischen Gremien. Die endgültige Fertigstellung der Kita in der Geschwister-Scholl-Straße 7 hängt letztendlich vom Sanierungsaufwand in Einklang mit der Verfügbarkeit der benötigten Fachfirmen ab.
Personalprobleme betätigt
Derweil bestätigt die Verwaltung Personalprobleme innerhalb der Kita Spatzennest und Arche Noah, die teilweise eine verkürzte Betreuungszeit zur Folge haben. Allerdings befindet sich die Verwaltung in vielversprechenden Gesprächen mit dem kirchlichen Träger, um auch hier Lösungsansätze für diese angespannte personelle Situation zu erarbeiten. zg