Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Virtuell zu den Sehenswürdigkeiten Lampertheims
Fr., 14. Oktober 2016, 14:55 Uhr
Arbeitsgruppe „Aktive Bürgerbeteiligung“ erstellte ehrenamtlich besonderen Stadtrundgang / In Homepage der Stadt eingebettet
Virtuell zu den Sehenswürdigkeiten Lampertheims
Gaben den „virtuellen Stadtrundgang“ offiziell frei: Bürgermeister Gottfried Störmer, Herbert Kerkoff von der Video- und Fotogruppe, Bernd Ritter, Wolfgang Fritsch, Christine Nagel sowie Bernd Lohmann (alle Aktive Bürgerbeteiligung; v.r.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – „Wir möchten Ihnen heute etwas Großartiges zeigen“, begrüßte Bürgermeister Gottfried Störmer im Rahmen eines Pressegesprächs: „Einen virtuellen Stadtrundgang, von dem ich ganz begeistert bin!“ Besonders dass das Projekt über das Ehrenamt in freiwilliger Arbeit entstanden ist, sei beeindruckend. „Eine tolle Idee, die in der Arbeitsgruppe „Aktive Bürgerbeteiligung“ gefunden wurde, die nahezu kostenneutral ist und den Menschen deutlich macht, welch tolle Gebäude wir hier in Lampertheim haben. Diese Errungenschaft trifft mitten ins Schwarze und ist ideal für alle, die in der Welt unterwegs sind und Heimweh nach Lampertheim haben – aber natürlich auch für alle, die hier leben.“
Christine Nagel verdeutlichte die Hintergründe und die technischen Details. Mit dem virtuellen Rundgang soll das Interesse auf einen Spaziergang durch die Spargelstadt geweckt werden. Bevor die Entdeckungstour „vor Ort“ durchgeführt wird, können bereist virtuell die Lieblingspunkte der Kernstadt kennen gelernt werden. Die Markierung auf dem Plan zeigt die Lage der Lieblingspunkte an und führt per Klick direkt zu zahlreichen Bildern und informativen Texten, die durch die Agendamitglieder in Zusammenarbeit mit Stadtarchivar Hubert Simon erstellt wurden. „Wir haben auch Links zu den einzelnen Organisationen auf der Seite eingebettet, beispielsweise bei der Domkirche, die Startpunkt für den Rundgang ist. Hier finden sich Weiterleitungen zur Lukasgemeinde“, so Christine Nagel. Die Benutzerfreundlichkeit habe eine große Rolle gespielt, um den Stadtrundgangteilnehmern die einzelnen Stationen wie die Schillerschule, den Stadtpark, die ehemalige Synagoge, das Heimatmuseum, die Kaiserstraße oder die Pfarrkirche St. Andreas näher zu bringen. Technisch eingebettet ist der Stadtrundgang auf der städtischen Homepage www.lampertheim.de unter der Kategorie Bürgerservice und Rathaus – Stadt-Portrait, aber auch im Bürgerportal wird eine Verlinkung zu finden sein.
Über 300 Bilder haben mehrere Fotografen der Video- und Fotogruppe Lampertheim gemacht, aus denen die besten ausgewählt wurden um die Sehenswürdigkeiten von ihrer schönsten Seite zu zeigen – auch Panoramabilder, die technisch auf neuestem Stand aus Einzelfotos zusammengesetzt wurden, finden sich hier.
Vor drei Jahren entstand die erste Idee, besonders auch Neubürgern die Schönheiten Lampertheims zu zeigen — vor zwei Jahren kam es im Rahmen des Freiwilligentages dann mit einem Rundgang zu Fuß zu einem ersten Test, bevor Anfang diesen Jahres das Thema vertieft wurde, wie LA21-Sprecher Bernd Ritter erläuterte. „Es ist rasch ein bunter Strauß an Ideen entstanden, auch der erste Kontakt zur Video- und Fotogruppe verlief überaus positiv. Zunächst haben wir einen Rundgang durch die Kernstadt realisiert, 2017 sollen Rundgänge durch die Stadtteile und auch in die Natur wie den Biedensand folgen.“
„Normalerweise wird von der Stadtverwaltung und besonders vom Bürgermeister etwas gefordert. Heute ist es genau umgekehrt, wir bekommen etwas geschenkt“, ergänzte Fachbereichsleiter Rolf Hecher. „Dies ist eine hervorragende ehrenamtliche Arbeit, die zudem auch noch Entwicklungspotential hat. Bürger unserer Stadt haben den virtuellen Rundgang aus Bürgersicht für Bürger erstellt, das ist einfach herausragend.“ Benjamin Kloos