Premiere des neuen Schwanks am 7. November / Kartenvorverkauf am 24., 26. und 27. Oktober an der Notkirche
Volksbühne präsentiert „Schwaddz geschlacht!”
„Schwaddz gschlachd!“ in der Probe - Schauspieler und Regisseur arbeiten intensiv an den Feinheiten. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – „Schwaddz geschlacht!“ Dieser Schlachtruf hat es in sich. Denn der neue Schwank der Volksbühne in drei Akten ist nicht nur mundartlich ein Leckerbissen, auch humoristisch gesehen schöpft die Volksbühne aus dem Vollen – eine leckere Metzelsupp im großartigen Bühnenformat. Die schwarz geschlachtete Sau sorgt im Lampertheim der ersten Nachkriegszeit für reichlich Wirbel, Gerüchte machen im Ort die Runde – bis ein Wunder geschieht. Ist es gar ein Fingerzeig von oben? Auch steht die Frage im Raum: „Ist an dem Gebabbel was dran?“ Ganz sicher. Die Zuschauer werden an der spannenden Geschichte ihre Freude haben, wie schon eine Schnupperstunde bei der Probe erkennen lässt. Auch eine Liebesgeschichte hat mit der schwarzen Sau zu tun. Zwei junge Nachwuchstalente der Volksbühne, Nina Siegel und Florian Uhl, sind für diese Rollen geradezu prädestiniert. Neu im Bühnenteam ist auch Frank Griesheimer. Vumm Peter Bischof ist dieser unterhaltsame Schwoangk, der die Handlung ganz wunderbar verworschdelt. Regie führt Gerhard Baum, der mit den Schauspielern gerade an der Feinabstimmung arbeitet, zunächst dreimal, vor der Premiere am 7. November viermal in der Woche. Handlungen und Personen sind frei erfunden, wie der Regisseur betont, wenngleich Peter Bischof annimmt, dass nach dem Krieg tatsächlich die eine oder andere Sau in Lampertheim schwarz geschlachtet wurde. Das Rollenbuch für die etwa zweistündige Aufführung umfasst 60 Seiten in original Loambadda Mundaad, so wie es in Lampertheim an jeder Ecke zu hören ist. Im Rahmen einer Probe für den dritten Akt am Mittwoch stellte das Volksbühnenteam das neue Stück vor. Doch ganz neu ist der Schwank von Peter Bischof nicht – vor zwanzig Jahren brachte die Volksbühne das Stück ihres Erfolgsautors zum ersten Mal auf die Bühne und begeisterte das Publikum. Wer sich vielleicht noch daran erinnert, wird dennoch keine Wiederholung sehen, wie Regisseur Baum erklärte. Die elf Schauschbeela auf der Bühne sind Peter Bischof, Nina Siegel, Jula Bischof, Michael Tschirner, Ilse Prüssing, Michael Heiß, Claudia Mandel, Frank Griesheimer, Florian Uhl, Klaus Jenner und Sven Soldan. Für das eindrucksvolle Bühnenbild sind Günter Andres, Roman Krause, Willi Mandel, Dieter Weidenauer, Karl Kling, Kevin Krause und Sven Soldan verantwortlich. Angelika Jenner und Traudel Krause soufflieren. Für Frisuren und Maske sind Heike Tschirner und Stefanie Plischek zuständig. Wer dabei sein will, wenn die schwarz geschlachtete Sau für Wirbel sorgt, hat die Wahl unter mehreren Aufführungsterminen. Hannelore Nowacki
Aufführungstermine
Die Volksbühne beginnt die diesjährige Spielsaison mit dem Schwank „Schwaddz gschlachd!“ mit der Premiere am Samstag, 7. November. Alle Aufführungen in der Notkirche, Römerstraße 94, 68623 Lampertheim, beginnen um 20 Uhr. Die weiteren Aufführungen sind am Dienstag 10.11., Freitag 13.11., Samstag 14.11., Mittwoch 18.11., Freitag 20.11., Samstag 21.11., Montag 23.11., Freitag 27.11. und Samstag 28.11.2015. Im neuen Jahr geht es weiter im Januar am Freitag 15.01., Samstag 16.01., Mittwoch 20.01., Freitag 22.01. und Samstag 23.01.2016.
Kartenvorverkauf – neuer Standort
Der Kartenvorverkauf findet am neuen Standort Notkirche vor dem Haus der Lukasgemeinde in der Römerstraße 94 statt. Samstag, 24. Oktober von 8 bis 12.30 Uhr. Montag, 26. Oktober von 9 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr. Dienstag, 27. Oktober von 14.30 bis 18 Uhr. Die Volksbühne ist unter der neuen Telefonnummer 06206/56240 erreichbar.