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  • Di., 04. Februar 2014, 14:01 Uhr
    Höllisch gut – die Prunksitzung des 1. Freizeit – und Carneval-Club „dumm gelaufen“

    Volles Haus und vergnügliche Spitzenleistungen

    Bei der Prunksitzung des 1. FCC „dumm gelaufen“ in der Siedlerhalle wurden alle Lebensgeister geweckt. Die Männershowtanzgruppe „First Generation“ machte das alte Ägypten auf höchst unterhaltsame Weise lebendig. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – „In der Hölle ist der Teufel los“ hatte das Motto versprochen – und so kam es auch. Eine Höllenfahrt ins Vergnügen hatte der 1. Freizeit- und Carneval-Club „dumm gelaufen“ (FCC) im Programm mit insgesamt 18 Haltepunkte voller Leben und Bewegung. Das Feuer der karnevalistischen Leidenschaft loderte am Samstagabend in der Siedlerhalle, da muss sich das Fegefeuer noch anstrengen. Und den Teufel mit seinen netten Geschwistern im Bühnenbild könnte man sogar liebgewinnen. Mit leuchtenden roten Augen hatten die beiden riesigen Teufelskerle rechts und links der Bühne das Publikum im Blick und der Elferrat hatte den freundlich die Zähne bleckenden Teufel stets im Genick. Für das imposante Bühnenbild zeichnete die Vereinsvorsitzende Beate Redig verantwortlich, sie führte auch Regie. Ganz schön heiß ging es dann fast fünf Stunden zu. Dafür sorgten vor allem die grandiosen Vorführungen der Tanzformationen und natürlich die Zuschauer. Unter die vielen zauberhaften und auch gruseligen Teufelsgesellen hatten sich auch Geister, Vampire und ganz normale Kapitäne und Knastbrüder gemischt. Die beiden Tanzmariechen machten mit ihrem rasanten Tanz den Anfang, einige Programmpunkte weiter liefen die „Ladykracher“ von den „Sackschdoahhoggern“ mit Fahne in die Siedlerhalle ein und brachten mit Tanz und Akrobatik die Bühnenbretter zum Beben. Die Männershowtanzgruppe „First Generation“ trugen einen prächtigen Sarkophag auf die Bühne, und siehe da, Pharao Tutanchamun kam auf geradezu atemberaubende Weise  wieder ins Leben zurück. Allerdings konnten die Zuschauer sicher sein, dass er im neuen Leben wesentlich attraktiver war als damals an Ufern des Nils. Auch auf gewaltige Pyramidenbauten mussten die Zuschauer nicht verzichten -  das schafften die Tänzer im Handumdrehen. Magisches Leuchten in der Dunkelheit verbreitete die vereinseigene Hip-Hop-Gruppe „Ghostraiders“, geisterhaft schön huschten sie über die Bühne. Der Carneval-Club Eich hatte die Tanzgruppe „Galaxy“ entsandt – ein Augenschmaus wie Sitzungspräsident Achim Spies zu Recht ankündigte. Und nicht nur das, die Damen begeisterten mit berauschender Geschwindigkeit und Eleganz. Vor dem Finale mit DJ Ötzi aus Lampertheim marschierten die uniformierten „Satteldasche“ von den  „Sackschdoahhoggern“ zur Bühne, wo schon ein Bett bereit stand. Hatte Wolfgang Petry vor Jahren noch geklagt „Hölle, Hölle! Warum schickst du mich in die Hölle?“ waren die Besucher der Prunksitzung auf eine Traumreise eingeladen.

    Das Publikum kam beim karnevalistischen Höllentrip des 1. FCC „dumm gelaufen“ unter dem Motto „In der Hölle ist der Teufel los“ voll auf seine Kosten. Foto: Hannelore Nowacki


    Ein Höhepunkt, der sogar den Teufel ins Abseits stellt, war die Wahnsinns-Vorführung der „Gugge-Musik Kerrlocher Schnapp-Säck“. Hier bebte die gute Stimmung im Saal und verlangte nach mehr. Viel Beifall erhielten auch die beiden attraktiven Damen von „Viva la Diva“ mit ihren gesanglichen Playback-Auftritten. Markus Gaa und Rainer Pöltl sind die Herren, die so mitreißend durch den Saal wandeln. In drei Bütten kam das gesprochene Wort zum karnevalistischen Einsatz. Der Mann mit dem Koffer wusste einiges aus der Kur zu berichten und zwei Paare zofften sich, dass die Fetzen im Geschlechterkampf nur so flogen. Von der Tanz- und Partyband „Remember“ gaben drei Bandmitglieder den stimmungsvollen Ton an und animierten in der Pause zum ausgiebigen Tanzen. Motto gerecht war der Elferrat nach der Pause mit allerhand Teufelszeug ausgestattet und bot auf der Bühne dem lachenden Satan Paroli. Hannelore Nowacki

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