Von der Wartburg bis zu den Spuren Goethes und Schillers
Auf den Spuren von Goethe und Schiller: Das Sängerquartett Liederkranz Hofheim verbrachte vier schöne Tage in Thüringen, so wie hier in Weimar. Foto: oh
HOFHEIM – In den letzten Jahren hat der MGV Sängerquartett Liederkranz Hofheim e.V. seinen Mitgliedern fast jedes Jahr einen Mehrtagesausflug angeboten. So auch vom 11. bis 14. August in diesem Jahr. Als Reiseziel wurde die Universitätsstadt Ilmenau im hessischen Nachbarland Thüringen ausgewählt.
Am ersten Tag stand während der Fahrt zum Zielort in Eisenach die Führung auf der Wartburg auf dem Programm. Mit vielen Informationen über dieses geschichtsträchtige Bauwerk setzte die Reisegruppe die Fahrt in Richtung der Landeshauptstadt Erfurt fort. Am Nachmittag erwartete eine Stadtführerin die Reisegruppe für eine Führung durch die Erfurter Altstadt, bevor es nach etwa zwei Stunden weiter nach Ilmenau ging.
Am zweiget Tag startete die Reisegruppe zu einer Rundfahrt durch den Thüringer Wald. Petrus war an diesem Tag nicht sehr gewogen und bescherte nieseliges, bewölktes Wetter. Den ersten Halt auf der Rundreise legten die Sänger im Wintersportzentrum Oberhof ein und konnten dort an den Sprungschanzen der Nordischen Kombinierer einigen Springern beim Training auf den Grasmatten zuschauen. Auch beim Biathlontraining in der 4 Grad kalten Skisporthalle konnten Athleten in Aktion gesehen werden. Auf der Fahrt zu einer Glas Manufaktur in Neuhaus am Rennweg wurde wieder der Rennsteig gekreuzt, den wohl längsten und bekanntesten Kamm-Wanderweg Deutschlands. Die Glasmanufaktur Greiner in Neuhaus bot Einblicke in die Glaskunst des Thüringer Waldes. Letzter Punkt der Rundreise war die Talstation der im Schwarzatal gelegenen Oberweißbacher Bergbahn, einer Standseilbahn.
Am dritteg Tag stand die Besichtigung der Stadt Weimar auf dem Programm: Bei einem Bummel durch die schöne Altstadt von Weimar, der bei herrlichstem Sommerwetter stattfand, erläuterte die Führerin die Sehenswürdigkeiten der Kulturstadt . So wurden die Wirkungsstätten der großen Literaten Goethe, Schiller, Herder und Wieland gezeigt. Am Abend folgte ein deftiges Rittermahl, ein Trunk aus dem Humpen und lustige Ritterspielen erwartete. Den „Minnegesang“ hat die Reisegruppe selbst dazu beigesteuert. Im Verlauf des Abends wurden auch sechs Junker aus den Sängerreihen unter dem tosenden Beifall aller zum Ritter geschlagen.
Nach einem Abstecher zu den Wasserspielen im Park der Kasseler Wilhelmshöhe am Rückreisetag erreichte das Quartett-Schiff am Abend wieder den heimatlichen Hafen und alle Reiseteilnehmer gingen wohl mit dem Gefühl nach Hause, vier schöne und interessante Tage in angenehmer Gesellschaft erlebt zu haben. zg