
BÜRSTADT – Die Finals in Dresden kann man als kleine Olympiade sehen. In 30 Sportarten mit rund 3.500 Teilnehmenden wurde um die Medaillen gekämpft. In 20 Sportarten wurde gleichzeitig die deutsche Meisterschaften ausgetragen. Beim Bogenschießen nahm das Team „Compound Herren”, bestehend aus Daniel Strubel, Benedict Lotter und Jochen Kratz vom PBC Bürstadt 1995 e.V. als jüngstes Team teil. Bei der Bogenart Compound wird auf eine Scheibe in 50 Meter Entfernung geschossen. Das Gold, dass es zu treffen galt, hat ein Durchmesser von 8 cm. Die Qualifikation wurde unter widrigen Wetterbedingungen ausgetragen: Nieselregen, bewölkt, sich drehender Wind, Sonne, Regen und Starkregen – es war alles dabei. Jeder Schütze schoss 12 Passen mit jeweis 6 Pfeilen. Die Rangliste ergab sich aus der Gesamtringzahl der Schützen eines Teams. Die Bürstädter belegten Platz 10 von 14. Nicht wirklich zufrieden mit ihrem Ergebnis ging es ins Achtelfinale.
Eine Mannschaft stieg verletzungsbedingt aus. Die ersten drei Mannschaften der Qualifikation bekamen ein Freilos und befanden sich direkt im Viertelfinale. Die verbleibenden 10 Mannschaften kämpften in Zweierduells um das Weiterkommen. Ab dem Achtelfinale werden 4 Passen zu je 6 Pfeilen geschossen. Anders als bei der Bogenart Recurve werden beim Compoundbogen keine Punkte je Passe vergeben, sondern es zählt die Summe aller geschossenen Ringe. Der PBC traf auf die Mannschaft der Oberallgäuer Gauschützen und unterlag diesen mit zwei Ringen. Dies bedeutete das Aus, obwohl sie mit 214 Ringen das drittbeste Ergebnis der 10 Mannschaften geschossen hatten.
Ins Bronze- sowie Gold-Finale zogen die vier besten Mannschaften der Qualifikation ein, die sich auch im Achtel- und Viertelfinale durchgesetzt hatten. Im Halbfinale wurden die Finalbegegnungen ausgeschossen. Dietzingen gewann Bronze mit 215 Ringen gegenüber der Mannschaft des Blankenfelder BS mit 213 Ringen. Gold ging an den TSV Lindenberg, der mit 221 Ringen den 1. Kellinghusener (212 Ringe) auf Platz 2 verwies. Betrachtet man die Ringzahlen der Finalrunden, stellt man fest, dass das Ergebnis der Bürstädter Schützen nicht weit entfernt lag. Nun heißt es weiter trainieren für die nächsten Finals 2026. zg
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