Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Vor allem Spenden ermöglichen Kinderhospiz Sterntaler
Di., 12. Februar 2019, 08:50 Uhr
Kita Pater Maximilian Kolbe spendete 450 Euro von St.-Martinsfeier ans Kinderhospiz
Vor allem Spenden ermöglichen Kinderhospiz Sterntaler
Den großen Spendenscheck für Beate Däuwel (rechts) vom Kinderhospiz Sterntaler präsentierten die Kinder in fröhlicher Runde in ihrem Turnraum. Ein Kind trat freudestrahlend mit Kostümierung als St. Martin auf. Foto: Hannelore Nowacki
BOBSTADT – 450 Euro waren bei der gemeinsamen St.-Martinsfeierder Kita Pater Maximilian Kolbe mit der Pfarrgemeinde St. Josef im November am Pfarrzentrum durch den Verkauf von Getränken und Speisen zusammengekommen. Eine hohe Summe auch dank eines anonymen Gebäckspenders. Beim vorangegangenen Martinsumzug durch Bobstadt war die Freiwillige Feuerwehr als Begleitschutz mitgelaufen und entzündete dann das Martinsfeuer. Einst hatte der Heilige Martin seinen Mantel mit einem frierenden Mann geteilt, der ihm begegnet war. Seitdem gilt er Kindern und Erwachsenen als Vorbild im Teilen. Das Fest sei in Zusammenarbeit von Kita und Pfarrgemeinderat St. Josef geplant und gestaltet worden, berichtete Kita-Leiterin Daniela Rentzsch. Die Spendenübergabe an das Kinderhospiz Sterntaler wurde für die 89 Kinder der Kindertagesstätte Pater Maximilian Kolbe ein gemeinsames Ereignis mit ihren Erzieherinnen und im Beisein von Pfarrer Adam Malczyk. Als Gäste nahmen auch Lioba Neuhaus, stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Hans-Georg Gött, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates, die Kita-Beauftragte Ursula Cornelius und der Elternbeirat an der feierlichen Übergabe teil. Zwei kurze kindgerechte Filme zeigten den Kindern, wie die schwer kranken Kinder, die an lebensverkürzenden Krankheiten leiden, im Kinderhospiz Sterntaler im pfälzischen Dudenhofen gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwisterkindern ein paar entspannte Tage oder Wochen in schöner, heller Atmosphäre erleben können. Es gehe darum Kraft zu tanken und mit dem kranken Kind ungestört gemeinsame Zeit zu verbringen, erzählte eine Mutter im Film. Sieben Elternzimmer und professionelle medizinische Versorgung rund um die Uhr gibt es dort, auch kompetente ehrenamtliche Kräfte kümmern sich um die Familien. Ein Kurs mit zwölf Ehrenamtlichen sei gerade abgeschlossen, teilte Beate Däuwel mit. Doch ohne Spenden könnte das alles gar nicht stattfinden, machte sie deutlich. Beim in Mannheim ansässigen Verein ist sie für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. „Ich bin glücklich über diese Aktion, dass Kindern geholfen werden kann – diese Hilfe wird benötigt“. Denn von Land und Bund gebe es so gut wie keine Unterstützung, bedauerte sie. Aufmerksam hatten die Kinder im Turnraum die Filme angeschaut, dann hatten sie Gelegenheit mit Beate Däuwel und den anderen Erwachsenen zu sprechen.Kita-Leiterin berichtete, dass im vergangenen Jahr die Tafel mit einer Spende bedacht worden war. Hannelore Nowacki