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Mo., 05. Februar 2018, 10:25 Uhr
Trainingslager der Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach
Vorbereitungen auf die neue Judo-Oberligasaison in vollen Gange
Michael Radig mit Trainingspartner Frank Daniel beim Tachi Waza, dem Einschleifen der Standtechniken. Foto: oh
BÜRSTADT - Die Trainingseinheiten des Trainingslagers fanden in den Sporthallen der Carl-Orff Schule in Lindenfels sowie der Odenwaldhalle in Rimbach statt. Untergebracht waren die Athletinnen und Athleten der Judo-Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach im Albert Schweizer Haus in Lindenfels. Organisator war Michael Radig, die Trainingsleitung übernahmen Nadine Müller, Lothar Kilian und Christopher Wecht. Hauptziel dieses Trainingslagers war die gemeinsame Vorbereitung auf die anstehende Meisterschaftsrunde und Oberligasaison sowie intensives Teambuilding.Die fünf schweißtreibenden Trainingseinheiten begannen am Freitag mit Kumi Kata, der Verbesserung des Griffkampfes und Tachi Waza dem Ausfeilen der Standtechniken also der spezifischen Judowürfe aus den zuvor optimierten Griffarten heraus. Hier wurde viel ausprobiert und in der praktischen Anwendung getestet. Abends war gemeinsames Grillen angesagt und der Spaß kam nicht zu kurz. Trotz kurzer Nacht gingen alle Judoka Samstagmorgen wieder hochmotiviert zu den nächsten Trainingseinheiten. Hier standen am heutigen Tage auch viele Randoris also praxisorientierte Wettkampfsituationen auf dem Programm. Auch Fußball, Basketball oder anderweitige Lockerungen der Muskulatur waren Bestandteil des Trainings. In den Pausen war Regeneration, ebenso wie Erläuterung von einigen neuen Regeländerungen für 2018 bis 2020 unter Zuhilfenahme eines Beamers, angesagt. Nach dem Abendessen wurde zur Freude von fast allen Dinge versteigert, die noch in der Sporthalle herumlagen. Bei Billard und Tischfußball ließ man den Abend gesellig ausklingen. Sonntagmorgen wurde die fünfte und letzte Trainingseinheit mit Ne Waza, den Bodentechniken und Übergängen vom Stand- in den Bodenkampf sowie einigen Kurzrandoris absolviert. Danach hieß es die Halle sauber zu hinterlassen, nichts zu vergessen und mit den Eindrücken und dem Gelernten sowie einigen wenigen Blessuren zufrieden die Heimreise anzutreten. zg