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  • Mi., 16. März 2016, 20:31 Uhr
    Christine Lambrecht: Bergsträßer Projekte kommen / Bundesverkehrswegeplan 2030 in Berlin vorgestellt

    Vordringlicher Bedarf bei Ortsumgehung Rosengarten

    KREIS BERGSTRASSE – Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht sieht die aktuellen Priorisierungen der elf Projektanmeldungen im Bereich „Straßen“ und „Schienen“ beim Bundesverkehrswegeplan 2030 für den Kreis Bergstraße als ein gutes Zeichen.

    Als Projekte mit vordringlichem Bedarf wurden dabei unter anderem die Ortsumgehung Lampertheim-Rosengarten B47 - vierspuriger Neubau, die Ortsumgehung Bürstadt B47 – Erweiterung auf vier Fahrstreifen bis Lorscher Wald, die Ortsumgehung Bürstadt B47 – Erweiterung auf vier Fahrstreifen ab Lorscher Wald sowie die ICE-Neubaustrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar – Neubau eingestuft. Projekte mit weiterem Bedarf sind demnach unter anderem das Autobahnkreuz Viernheim A659 - Erweiterung auf sechs Fahrstreifen sowie die Ortsumgehung Lampertheim B44 – zweistreifiger Neubau.

    „Die hohe Priorisierung der Projekte Ortsumgehung B47 Lampertheim-Rosengarten ist ein wichtiges Signal für die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur in unserer Region. Ich möchte allen danken, die sich mit mir dafür eingesetzt haben, dass es nun vorangeht“, so Christine Lambrecht. „Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf eingestuft sind, haben eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit bis 2030 realisiert zu werden“, so Lambrecht.

    „Für die restlichen Bergsträßer Projekte mit der Einstufung weiterer Bedarf heißt es, dass sie vor 2030 nicht geplant und gebaut werden können. Der Bau ist somit erst für die Zeit nach 2030 vorgesehen. Ich werde mich dennoch im kommenden parlamentarischen Verfahren dafür einsetzen, dass die Priorisierung dieser Projekte noch einmal genau geprüft wird“, so Lambrecht abschließend.

    Der Bundesverkehrswegeplan ist ein Planungsinstrument der Bundesregierung, das dem Ziel einer langfristigen und integrierten Verkehrspolitik dienen soll. Er legt verkehrsübergreifend (Straße, Schiene, Wasser) fest, wo der Bund auf Grundlage seiner Verkehrsprognosen Investitionsbedarf sieht. Der Betrachtungshorizont liebt bei etwa 15 Jahren. zg
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