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  • Fr., 18. November 2022, 10:30 Uhr
    Bürgermeister Gottfried Störmer las am bundesweiten Vorlesetag Schülern der Schillerschule vor

    „Vorlesen macht Spaß“

    Gebannt und gespannt lauschten die Schüler der Klasse 2a der Schillerschule Lampertheim der Geschichte von Kurt, der kein Einhorn sein möchte, die Bürgermeister Gottfried Störmer am Vorlesetag vortrug. Foto: Benjamin Kloos


    NIBELUNGENLAND – Jedes Jahr am dritten Freitag im November findet der 2004 ins Leben gerufene bundesweite Vorlesetag statt. Im gesamten Nibelungenland beteiligen sich Kindergärten, Schulen, Büchereien und andere Institutionen an dieser für die Bildung der Kinder wichtigen Veranstaltung. Denn laut Studien der Stiftung Lesen hat das Vorlesen einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird ,verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz, als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung. Sie haben im Schnitt bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.

    In der Stadtbücherei hatte es sich Bürgermeister Gottfried Störmer nicht nehmen lassen, Kindern selbst vorzulesen – gespannt fieberten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a der Schillerschule dieser besonderen Schulstunde entgegen. 

    Und sie wurden nicht enttäuscht, denn mit „Kurt. Wer möchte schon ein Einhorn sein?“ hatte sich das Stadtoberhaupt eine besonders unterhaltsame Geschichte ausgewählt, die darüber hinaus sehr gut zum diesjährigen Motto des Vorlesetages „Gemeinsam einzigartig” passt. Die Kinder lauschten gespannt den Worten von Bürgermeister Störmer, der zunächst eine kurze Einführung in die Geschichte gab, bevor er mehrere Kapitel des unterhaltsamen und humorvollen Buches vorlas, in dem Kurt, der sich eigentlich strikt weigert, ein Einhorn zu sein, immer mehr zu sich selbst und seiner Stärke als eben solches findet – und dabei seinen neuen Freunden, dem kleinen Vogel Trill, dem orangenen Ninja-Goldfisch Fred und Prinzessin Flo – mutig zur Seite steht. Gleichzeitig gelingt es ihm, eigene Ängste zu bekämpfen und er und seine Freunde beweisen, dass man „gemeinsam einzigartig” sein kann. 

    „Es ist ganz wichtig, zu lesen“, betonte Bürgermeister Störmer, der hofft, dass die Schüler das Angebot der Bücherei nutzen. „Ich freue mich, Euch etwas vorlesen zu dürfen. Früher habe ich auch meinen Kindern immer sehr gerne vorgelesen, besonders abends, denn die Gute-Nacht-Geschichten haben das Einschlafen erleichtert.” Erfreut zeigte er sich darüber, dass viele der Kinder zuhause vorgelesen bekommen und auch selbst lesen – zudem wird auch in der Schule immer wieder vorgelesen, wie Klassenlehrerin und Schulleiterin Annette Wunder-Schönung betonte. Im Anschluss an die Vorleseaktion überreichte Susanne Camus Urkunden an die Schüler für das angeregte Zuhören sowie an Bürgermeister Störmer für das Vorlesen.

    Anlässlich des Bundesvorlesetages fanden am Freitag und an den Tagen zuvor zahlreiche weitere tolle Aktionen im gesamten Ried statt, um den Kindern des Nibelungenlandes das Lesen näher zu bringen. In der Lampertheimer Pestalozzischule war beispielsweise die amtierende Spargelkönigin Stella Svenja I. zu Gast, während in der Schillerschule in Bürstadt gleich drei Vorlesetage stattfanden: Die Autorin Sabine Hahn besuchte die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Hockey”. Benjamin Kloos

     

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