EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE BOBSTADT: Veränderungen in der Gemeindestruktur erfordert Umdenken
Vorschau auf das Kirchenjahr
Derzeit finden wieder Präsenzgottesdienste in der evangelischen Kirchengemeinde Bobstadt statt. Foto: oh
BOBSTADT – Bei der Vorschau auf das angebrochene Kirchenjahr fällt der Blick in erster Linie auf die Rückkehr gewohnter Gesichter. Pfarrerin Johanna Gotzmanns Elternzeit endete im Dezember und auch Pfarrer Rainer Heymach steht uns nach langer Krankheit wieder zur Seite.
Zurzeit finden wieder regelmäßige Präsenzgottesdienste statt. Der Zutritt zur Kirche ist allen Geimpften und Genesenen (mit Impfzertifikat/Negativnachweis) sowie Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren (ab 6 Jahren mit Testheft oder Negativtest) gestattet. Es besteht Maskenpflicht während der Dauer des Aufenthaltes.
Durch die 2-G Regel ist es auch möglich, die Gruppenveranstaltungen wieder aufleben zu lassen und wir hoffen sehr, dass es auch bald wieder eine Einladung der „Frühstücksfrauen“ geben wird.
Der neue Konfirmandenjahrgang wurde am 7.November der Gemeinde vorgestellt. Die Konfirmation soll am 22. Mai 2022 stattfinden.
Als Gemeinde stehen wir vor besonderen Herausforderungen in den nächsten Jahren. Die Zahl der Kirchenmitglieder geht zurück. Das bedeutet auch weniger Einnahmen. Der allgemeine Rückgang der Gottesdienstbesucher in den Kirchen macht sich auch in unserer Gemeinde bemerkbar. Einsparungen sind gefordert. Die Kirchenleitung (EKHN) trägt uns auf, nach neuen Wegen zu suchen, um auch mit weniger Ressourcen flexibel bleiben zu können. So ist z. B. beschlossen, näher mit unseren Mitschwestern und -Brüdern in Bürstadt zusammen zu arbeiten. Die Bildung sogenannter „Nachbarschaftsräume“ ist entscheidend für die Verteilung von Gebäuden, Personal und Pfarrern. Der Begriff „Gemeinde“ wird neu gedacht werden müssen. Was wir im vergangenen Jahr mit sich abwechselnden Pfarrern als Ausnahme empfunden haben, wird in Zukunft die Regel sein. Sehen wir es als Chance, die Vielfalt der Pfarrerinnen und Pfarrer kennen zu lernen! Die Aufgaben sind groß – gerade auch jetzt mit den zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie.
Wir blicken jedoch voller Hoffnung und Optimismus in das neue Jahr. Um Dekan Arno Kreh zu zitieren: „In allen Überlegungen und Planungen ist es wichtig, die Herausforderungen auch geistlich anzunehmen. Ja, das ist die Zeit, in die Gott uns stellt. In allem, was sich ändert und was wir verändern, bleibt, dass Gott seine Nähe zusagt und sie uns erfahren lässt.“ zg