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    KOMMUNALWAHL: Bündnis für Demokratie: Plakatkampagne für die Wahlen am 14. März  

    „Wählen gehen. Briefwahl nutzen“

    „Wählen gehen. Briefwahl nutzen“. Das Partei übergreifende Lampertheimer Bündnis für Demokratie will mit der Plakatkampagne in Corona-Zeiten zum infektionssicheren Wählen durch Briefwahl motivieren. Im Bild (von links): Franz Korb, Gottfried Störmer, Renate Nagel, Marius Schmidt und Oliver Schmitt. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Am 14. März sind Kommunalwahlen. Die Wahllokale werden öffnen, aber man kann auch durch Briefwahl die Wunschkandidaten wählen. „Infektionssicher wählen“ nennt Marius Schmidt die Briefwahl, was in Corona-Zeiten als Empfehlung zu werten ist. „Wählen gehen. Briefwahl nutzen“ ist denn auch auf den frisch gedruckten Plakaten zu lesen, mit denen das Lampertheimer Bündnis für Demokratie seine Plakatkampagne startet. An der Präsentation am Dienstagnachmittag auf dem Europaplatz, natürlich mit Masken und Abstand, nahmen neben Bürgermeister Gottfried Störmer als Schirmherr des Bündnisses der Erste Stadtrat, SPD-Spitzenkandidat und Bündnissprecher Marius Schmidt teil sowie der CDU-Vorsitzende Franz Korb, Oliver Schmitt von der Liste „Bürgerkammer Rosengarten“ (BKR) und Renate Nagel, die auf der SPD-Liste für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert. Schmidt erinnerte daran, dass sich das Bündnis mit seinem Programm für eine Stärkung der Wahlbeteiligung einsetzt. Wird die Wahlbeteiligung bei den Europawahlen 2016 in Lampertheim bei den Wahlen am 14. März zu  toppen sein? Schmidt scheint hoffnungsfroh. Auch die Zahl der Briefwähler könnte sich über die zwanzig Prozent bei der letzten Kommunalwahl hinaus steigern. Die Demokratie mit Leben zu füllen, so sieht Störmer, der auch Wahlleiter ist, das Wählen gehen am 14. März – mit der Briefwahl als eine sehr gute Möglichkeit. Der Trend zur Briefwahl zeichnet sich bereits ab - innerhalb der ersten Woche seien bereits über 4.300 Antrage auf Briefwahl gestellt worden, berichtete Störmer. Zu erwarten sei eine deutliche Zunahme der Briefwähler, was auch in den Planungen vorgesehen sei. Störmer Botschaft: „Gehen Sie wählen“. Nicht anders sieht es Korb, der darauf hinwies, dass das Wahlrecht  wichtig sei, jedoch nicht in allen Ländern der Welt existiere. Weitere Wahlhelfer werden gesucht, der Wahlleiter werde sich freuen, wenn sich noch viele Bürger melden, meinte Korb. Als Motivationshilfe könnten die 100 Euro „Erfrischungsgeld“ wirken, die es für diese Tätigkeit gebe. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Wahlhelfer gab Oliver Schmitt zu bedenken, dass es häufig Stoßzeiten gebe, die Briefwahl daher für alle Seiten angenehmer sei. Sie habe sich schon als Wahlhelferin gemeldet, teilte Nagel mit, ihren Antrag auf Briefwahl habe sie gerade online abgegeben. Wenn es nach ihr ginge, würde sie Jugendliche ab 16 Jahren wählen lassen. Alle vier in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien beteiligen sich an der Plakatkampagne, betonte Schmidt. Wichtig zu wissen: Eine Begründung wird bei der Briefwahl nicht mehr verlangt. Darauf machte Schmidt aufmerksam. „Richtig und gültig wählen, nicht unbewusst ungültig wählen“, das sei bei einer Briefwahl viel einfacher, findet Schmidt. „Der Wahlzettel ist lang“, gab Korb weiter zu bedenken, das Kumulieren und Panaschieren brauche seine Zeit – daher sei die Briefwahl die bessere Wahl. Zuhause am Küchentisch könne man in aller Ruhe die Kreuzchen machen. Hannelore Nowacki 

    Foto: Hannelore Nowacki

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