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Do., 17. Januar 2019, 12:09 Uhr
Kaffeenachmittag mit Bürgermeisterin Schader im Briebelsaal in lockerer Stimmung
Wahlkampf mit Gesprächen, Erinnerungen und Plänen
Im Gespräch mit den Senioren warb Bürgermeisterin Barbara Schader beim Kaffeenachmittag im Briebelsaal um Unterstützung im Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Im Wahlkampf um das Bürgermeisteramt hatte Bürgermeisterin Barbara Schader am Montagnachmittag zum Kaffeenachmittag in den Briebelsaal im Altenhilfezentrum St. Elisabeth eingeladen, ein schöner Nachmittag mit Sonnenschein und Frühlingsprimeln auf den Tischen. Im voll besetzten Briebelsaal hatten sich vor allem Senioren aus dem Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth wie auch Mitglieder und Parlamentarier der CDU eingefunden. Die Gäste fühlten sich offensichtlich wohl bei angeregten Tischgesprächen, Kaffee und Kuchen. Sich wohlfühlen, in Bürstadt eine Heimat zu haben und in einer gesunden Stadt zu leben wie das neue Zukunftsprojekt für die Stadtentwicklung heißt, war auch das Thema, das die Bürgermeisterin als Kandidatin den Zuhörern einleitend näher brachte. Mit dem Briebelpark, wie die baumbestandene Grünanlage früher hieß, und Bürstadt mit der Fastnacht verbindet Schader auch schöne Kindheitserinnerungen. Davon berichtete sie underinnerte an das 30-jährige Jubiläum von St. Elisabeth, das im vergangenen Jahr gefeiert wurde und den ersten Spatenstich für die Erweiterung des Alten- und Pflegeheims, der am folgenden Tag anstand. Eine kleine Videosequenz auf der Leinwand zeigte lebendige Szenen mit den Menschen in Bürstadt, mit Blick auf das Thema „gesunde Stadt“, Begegnung und Teilhabe. „Bürstadt lebt durch den Zusammenhalt seiner Vereine, das gehört dazu“, gab Schader zu bedenken. Für eine gesunde Stadt sei auch das „Wohnen in allen Facetten“ wichtig mit Wohnungen für Familien und Betreutes Wohnen, das mit der Caritas und am Jahnplatz verwirklicht wurde, dann auch in der Mainstraße im Zentrum der Stadt. Für weitere Entwicklungen gebe es Konzepte oder seien bereits die Weichen gestellt wie beim Bahnhof, der noch im Sommer mit den „lang ersehnten“ Aufzügen den ersten Teil der Barrierefreiheit erreiche. Weitere Fußwege und das Radwegenetz müssten besser werden. Bürstadt als Mittelzentrum mit über 17.000 Einwohnern dürfe nicht in die ärztliche Unterversorgung rutschen. „Ich werbe um Ihre Stimme und Unterstützung, damit es uns gemeinsam gelingt die Stadt weiterzuentwickeln“, wandte sich Schader an die Zuhörer und warb ebenso um Anregungen: „Ich bin immer für Sie ansprechbar“.Ein weiterer Videofilm zeigte Bilder vom Leben und Seniorenwohnen in Bürstadt.
Doris Keinz hatte ein Foto von Bürgermeisterin Barbara Schader mitgebracht, das sie als Kind mit ihrem Bruder auf der SKK-Bühne zur Fastnacht zeigt. Foto: Hannelore Nowacki
Bei ihrem Rundgang an den Tischen suchte Schader das Gespräch mit den Senioren, die das Angebot gerne annahmen. Alexander Bauer, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, erläuterte, worum es geht: „Eine Bürgermeisterin braucht immer Menschen, die sie unterstützen und die Bürgermeisterin ist eingebunden in politische Beschlüsse, sie braucht Mehrheiten im Parlament“. In Bürstadt werden die Beschlüsse im Stadtparlament zu 70 bis 80 Prozent parteiübergreifend gefasst, betonte Bauer. Gemeinsam werbe die CDU für Barbara Schader, die in der CDU groß geworden sei. „Wir wollen, dass Bärbel Schader diese Arbeit mit den Parteien fortsetzen kann, dass die angestoßenen Projekte fortgesetzt werden und werben dafür, dass sie gewählt wird“. Den offiziellen Teil des gemütlichen Kaffeenachmittags abschließend sagte Bauer: „Danke, liebe Bärbel, du hast es sehr gemacht“. Hannelore Nowacki