CDU-Mitglieder stimmten über Kandidaten zur Kommunalwahl 2016 ab
Walter Wiedemann ist CDU-Spitzenkandidat
Die CDU Bürstadt bereitet sich auf den Kommunalwahlkampf 2016 vor. Mit dem Votum der Mitgliederversammlung sind die Kandidaten auf den Vorschlagslisten des Wahlvorbereitungsausschusses gewählt – mit Walter Wiedemann als Spitzenkandidat. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Walter Wiedemann führt die Kandidatenliste der Bürstädter CDU zur Kommunalwahl an. Schon zum dritten Mal ist der erfahrene 62-jährige Lokalpolitiker Spitzenkandidat seiner Partei für die Stadtverordnetenversammlung. Seit fast 40 Jahren ist Walter Wiedemann, von Beruf Diplom-Bankbetriebswirt, politisch aktiv. Vor 30 Jahren wurde er Stadtrat und seit 20 Jahren ist er als ehrenamtlicher Erster Stadtrat der Stadt Bürstadt zugleich stellvertretender Bürgermeister. Parteivorsitzender Alexander Bauer sagte der Mitgliederversammlung: „Walter Wiedemann steht für das kontinuierliche Engagement der CDU und für die politische Unterstützung von Bürgermeisterin Barbara Schader“. Der Wahlvorbereitungsausschuss hatte den Auftrag, die Kandidatenlisten für die Kommunalwahl am 6. März 2016 auszuarbeiten, der Mitgliederversammlung legte er drei Vorschlagslisten vor. Über die drei vorgelegten Listen für die Stadtverordnetenversammlung sowie die Ortsbeiräte Bobstadt und Riedrode stimmte die Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes am Montagabend im Haus der Garten- und Naturfreunde mit vierzig stimmberechtigten Mitgliedern ab. Horst Strecker, der für den Wahlvorbereitungsausschuss sprach, stellte die Kandidaten mit Bild und Vita vor. Für Walter Wiedemann als Spitzenkandidat habe seine jahrzehntelange Erfahrung gesprochen und das Vertrauen, das er genieße. Fraktionsvorsitzender Thomas Möller bilanzierte in seinem Kurzbericht die bisherigen lokalpolitischen Felder, auf denen die CDU Erfolge vorweisen könne, darunter die Belebung der Innenstadt, das Programm „Aktive Kernbereiche“, die Schulkinderbetreuung und die Dorferneuerung Bobstadt, auch seien die Umgestaltung des Bahnhofs wie auch andere Projekte auf einem guten Weg. In der Umsetzung nachhaltiger Politik wolle die CDU kein Stückwerk. Die „alla hopp!“-Anlage bezeichnete Möller als Bereicherung für die Begegnung verschiedener Generationen mitten in der Stadt. Auf den vorderen Listenplätzen stehen mit dem Parteivorsitzenden Alexander Bauer, Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Möller und Bauausschussvorsitzenden Jürgen Eberle sowie Stadtrat Herbert Röchner weitere profilierte Mandatsträger. Für die Stadtverordnetenversammlung mit insgesamt 31 Sitzen hat die CDU eine Liste mit 46 Kandidaten aufgestellt, unter denen sich auf den vorderen zehn Listenplätzen drei Frauen bewerben, unter den neun Kandidaten für den Ortsbeirat Bobstadt sind vier Frauen vertreten, mit Ursula Cornelius an der Spitze. Die Liste für den Ortsbeirat Riedrode mit insgesamt sieben Kandidaten und zwei Frauen führt die jetzige Ortsvorsteherin Kirstin Garb an. Marga Esswein kandidiert in stiller Reserve, ohne auf den offiziellen Stimmzetteln zu erscheinen, wie auch fünf Kandidaten auf der Bobstädter Liste. Unter den „Top-Ten“ sind die stellvertretende Parteivorsitzende Christine Eberle, Kirstin Garb und Ursula Cornelius. Ebenfalls auf aussichtsreichen Plätzen kandidieren Julia Kilian-Engert, Janina Bolz, Désirée Held, Renate Gayer, Sabine Tremmel und Ines Knecht. Mit insgesamt zehn echten Neulingen und drei weiteren Kandidaten, die noch keine Parlamentserfahrung hätten, sowie der stark vertretenen Jungen Union setze die CDU erkennbar auf eine Erneuerung und Verjüngung, erklärte Wiedemann in seiner Stellungnahme. Da die Kommunalwahl eine Persönlichkeitswahl ist, können die Wählerinnen und Wähler durch Kumulieren und Panaschieren, durch Stimmenhäufung und Mischen, die vorgeschlagene Reihenfolge auf den Stimmzetteln verändern, merkte Parteivorsitzender Bauer an. „Nun lassen Sie es uns gemeinsam angehen“, rief Walter Wiedemann seine Parteifreunde auf. In seinem Vortrag nach der Abstimmung unterstrich er die Worte „gemeinsam“ und „Vertrauen“ als Grundlage für den Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Als Spitzenkandidat sehe er sich als Erster und Gleichen, alle trügen Verantwortung für einen erfolgreichen Wahlkampf und das erhoffte positive Votum der Wählerinnen und Wähler. Im Ausblick ging Wiedemann auf zahlreiche Themen und zukunftsweisende Projekte ein, die in Bürstadt auf der Agenda stehen. Weitere Interessenten und Ideen seien willkommen. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung im November sollen Gespräche mit Bürgern und Informationsveranstaltungen folgen. Noch ist nur der Sommer heiß, die heiße Phase des Wahlkampfs wird mit Beginn des nächsten Jahres starten. Hannelore Nowacki