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  • Mi., 19. März 2014, 16:14 Uhr
    Stadtpark Lampertheim betroffen / Bitte achten Sie auf Ihre Kinder und Hunde

    Warnung vor Giftködern

    Schlimm! Erneut wurden im Stadtpark vermutlich Giftköder ausgelegt. Die Verwaltung bittet Hundebesitzer um erhöhte Aufmerksamkeit beim Gassi-Gehen. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM - Im Bereich des Stadtparks wurden höchstwahrscheinlich Giftköder ausgelegt. Die Bevölkerung wird gebeten, Kinder in diesem Bereich nicht unbeaufsichtigt zu lassen und Hunde an der Leine zu führen.

    Verdächtige Beobachtungen oder Funde können bei der Ordnungsbehörde der Stadt Lampertheim telefonisch unter 06206/935271 oder der Polizei Lampertheim-Viernheim unter 06206/94400 gemeldet werden. Die Stadtverwaltung hat in diesem Zusammenhang nicht nur die Kontrollen verstärkt, sondern zusätzlich Warnhinweise am Stadtpark angebracht - zumal „weiterhin der Verdacht auf toxische Stoffe bei den aufgefundenen Ködern besteht", wie der Pressesprecher der Stadt Lampertheim, Stefan Nickel, gegenüber dem TIP bestätigte.

    Die Stadtverwaltung bittet Hundehalter darum, ihre Vierbeiner an der kurzen Leine zu nehmen und entsprechend wachsam zu sein. Erst im vergangenen Jahr starben im Stadtgebiet aufgrund von Giftködern mehrere Hunde.

    Leider ist es schwierig, die Täter zu überführen - denn Rattengift ist frei verkäuflich und dies macht es den Tätern leicht. Werden diese erwischt, drohen ihnen empfindliche Strafen. Laut Tierschutzgesetz kann mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe derjenige bestraft werden, der ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier entweder aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

    Lampertheim ist kein Einzelfall, wie aus Netzwerken und Foren im Internet zu entnehmen ist. Neben Giftködern führen zumeist Wurst- und Fleischstücke, die mit Nägeln, Stecknadeln oder Rasierklingen gespickt sind bei Hunden zu erheblichen, oftmals tödlichen Verletzungen.

    Und auch Kinder sind durch solche Giftköder gefährdet. Eltern sollten ihre Kinder daher unbedingt davor warnen, auffällige Gegenstände zu berühren, so die Empfehlung. Für Halter von Vierbeinern, die plötzlich Symptome wie Erbrechen, Krämpfe oder ungewöhnliche Erschöpfungszustände zeigen, gilt: schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen! Benjamin Kloos

     

     

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