Feuerwehrbürstadt bietet „Brandschutzerziehung“ für Flüchtlinge an
Was tun wenn es brennt?
Zum Abschluss trafen sich alle nochmals im großen Kreis für ein gemeinsames Foto. Durch dieses Event konnte die Feuerwehr wieder einen Teil zur Integration beitragen. Foto: oh
BÜRSTADT - Am Samstag war es so weit: Ein lange geplanter Termin fand im Feuerwehrstützpunkt Bürstadt statt. Unter Leitung von Siegfried Gebhardt, erlernten circa 30 Asylsuchende aus Bürstadt das richtige Verhalten im Falle eines Brandes. Unterstützung erhielt er dabei von weiteren Feuerwehrkameraden aus Bürstadt und Bobstadt. Neben dem Hinweis auf mögliche Brandgefahren und der Unterweisung im richtigen Verhalten im Falle eines Brandes ging es auch darum die Vorgehensweise der Einsatzkräfte im Notfall zu erklären, damit es nicht zu Fehlverhalten durch unbegründete Furcht kommt. Dazu legte ein Kamerad die komplette Einsatzkleidung inklusive Atemschutz an, um die Furcht vor dem ungewohnten Aussehen und der verzerrten Stimme zu nehmen. Nach dem theoretischen Teil im großen Kreis wurden die Asylsuchenden in Gruppen mit jeweils vier Personen aufgeteilt und es ging an die Praxis. Dabei wurde vor allem das richtige Absetzen eines Notrufes geübt: Welche Nummer muss man anrufen und was ist der Leitstelle mitzuteilen? Jeder erhielt die Möglichkeit einen Notruf abzusetzen, welcher von einem Feuerwehrmann am anderen Ende der Leitung entgegengenommen wurde. Im Anschluss daran ging es unter fachkundiger Führung auf Entdeckungstour durch den Stützpunkt. Besonders beliebt neben den Fahrzeugen war vor allem bei den jungen Männern die Atemschutzstrecke. Dort konnte jeder einmal selbst erproben, welche Leistung von einem Atemschutzträger im Einsatz erbracht werden muss. zg