Fröhliche Weihnachtsfeier der Seniorenbegegnungsstätte Alte Schule
Weihnachtsprogramm bekam viel Lob
Handgemachte, mit Herz gespielte Musik begleitete die Weihnachtsfeier der Seniorenbegegnungsstätte Alte Schule. Für besinnliche Momente beim Zuhören sorgte das Gitarrenduo mit Doris Berg und Hannelore Goerz, das Akkordeon-Trio und die Flötenkinder spielten Weihnachtslieder zum Mitsingen. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Singt da ein Chor so schön? Das Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor‘ macht weit“ erklang wunderschön. Wer sich der Alten Schule näherte, vernahm den Gesang noch leise, doch in der Seniorenbegegnungsstätte fand kein Chorkonzert statt – die Senioren waren zur Weihnachtsfeier zusammengekommen und hatten Spaß am gemeinsamen Singen von Advents- und Weihnachtsliedern. Evelyne Hein ermunterte zum kräftigen Mitsingen. Das Akkordeon-Trio mit Christa Armbruster, Mary Komarek und Ruth Zehnbauer begleitete die Feier musikalisch, später flöteten unter der Leitung von Heike Harres vier Flötenkinder bekannte weihnachtliche Lieder zum Mitsingen. Für besinnliche, ruhige Augenblicke sorgten Doris Berg und Hannelore Goerz, die zu klassischen Klängen die Gitarrensaiten zart zupften. Überall im Land sind Weihnachtsengel unterwegs, in der Seniorenbegegnungsstätte wirkt das ganze Jahr über eine Engelschar zum Wohle der Besucher. Sie tragen keine weißen Flügel, aber wegen ihrer himmelblauen Hemden sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seniorenbegegnungsstätte als „Blaue Engel“ bekannt und die Besucher können sich das ganze Jahr über auf ihre Herzlichkeit und Kreativität verlassen. Heinz-Dieter Schäfer, Vorsitzender des Seniorenbeirats, begrüßte die Besucher im voll besetzten Raum und führte mit heiteren Ansagen durch das große Weihnachtsprogramm. Auf den weihnachtlich geschmückten Tischen leuchteten gläserne Windlichter mit roten Kerzen und viele kleine Nikoläuse schauten beim Feiern zu. Die Kreativgruppe hatte die Tischdekoration geschaffen, die „Blauen Engel“ hatten sie hübsch platziert. Außerdem schenkten sie Kaffee aus und servierten die Teller mit jeweils zwei Kuchenstücken. Bürgermeister Gottfried Störmer sprach einige Sätze zur Begrüßung und wünschte den Senioren auch im Namen des Ersten Stadtrats Jens Klingler ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. Wie Bernd Ranko, Leiter der Stabsstelle Kinder und Senioren, hatte auch der Bürgermeister die Weihnachtslieder mitgesungen und bekannte: „Ich freue mich ganz besonders, dass ich hier singen darf, drüben im Rathaus will keiner etwas gesungen haben“. Gerlinde Hellmuth hielt einen Textvortrag mit dem Titel „Das Lied der bunten Vögel“, eine schöne Geschichte zum Thema Zusammenhalt und Gemeinsamkeit statt öder Vereinzelung, die Wibke Herbert aus Ghana mitgebracht hatte. Der zum Lachen reizende Text, den Hannelore Goerz aus einem Buch vorlas, handelte in wohlgesetzten Reimen von ebenso weisen wie durch herbe Erfahrungen erzeugte Einsichten und Feststellungen über Wünsche nach Gesundheit und einem langen Leben, Geld und Reichtum,. Aber wer wünscht sich noch Zufriedenheit? „Dann kommt noch die Liebe“, kündigte Goerz an und erntete sogleich ein paar Lacher. Friede sei als Wunschtraum äußerst selten, hieß es dann, deshalb singe der Engelchor seit 2000 Jahren „Friede auf der Welt“. Zum Ausklang, nach der Ausgabe der Geschenke, stand als letzter Höhepunkt das gemeinsam gesungene Weihnachtslied „Stille Nacht“ auf dem Programm. Hannelore Nowacki
Im Weihnachtsprogramm der Seniorenbegegnungsstätte Alte Schule standen die Geselligkeit, das gemeinsame Singen und die Musik im Mittelpunkt. Heiter-besinnliche Textvorträge rundeten das vorweihnachtliche Vergnügen ab. Foto: Hannelore Nowacki