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    VERANSTALTUNGSPROGRAMM 2025: Bürstadt bietet Neues und Altbewährtes für alle Generationen und jeden Geschmack / Lob für Akteure und ehrenamtliche Unterstützung

    „Weil uns Kultur wichtig ist!“

    Ein Potpourri an guter Unterhaltung! Von links: Tim Lux, Stefanie Reis und Roland Weinz präsentieren das Kultur- und Veranstaltungsprogramm der Stadt Bürstadt für das kommende Jahr.
    Foto: Steffen Heumann

    BÜRSTADT – Kultur, Feste und Veranstaltungen – das alles sei längst nicht mehr selbstverständlich, erklärte Bürgermeisterin Barbara Schader eingangs der Präsentation des umfangreichen Veranstaltungsprogramms für das kommende Jahr, das der Kulturbeirat und die Verwaltung am Montag vorstellten. Trotz der Corona-Nachwirkungen und der Problematik um hohe Gema-Gebühren wolle die Stadt in diesem Bereich keine Abstriche machen. „Weil uns Kultur wichtig ist!“, betonte die Bürgermeistern. Der Puffer für die Gestaltung sei zwar gering, aber es sei machbar. Schader lobte nicht nur die gute Zusammenarbeit zwischen Beirat und Verwaltung und die fantastische Vorbereitung von Stefanie Reis und Roland Weinz, sondern auch die Leidenschaft zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, die durch ihren Einsatz einen wesentlichen Beitrag dazu leisten würden, Kosten einzusparen. „Ob Umzug, Kerwe oder Frühjahrsmarkt, das sei alles nicht möglich ohne die Unterstützung der Vereine“, so Barbara Schader. Ihr besonderer Dank gelte daher den ehrenamtlich Tätigen, die beispielhaft für eine gelebte Bürgergesellschaft stünden und für eine Bürgerstadt mit Herz. „Wir können und dürfen gestalten und wir tun das auch“, ergänzte Schader mit Verweis auf ein besonderes Highlight im Veranstaltungskalender. Eine Woche lang stehe die Stadt im Mai auch im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums der Dietmar-Hopp-Stiftung. Zusammen mit dem Stadtfest dürften sich die Bürger und Besucher auf ein Programm freuen, das ganz viel Dynamik und Lebensfreude zum Ausdruck bringe. 

    Nicht weniger Vorfreude bescherten Stefanie Reis, die seitens der Verwaltung mit dem Vorsitzenden des rund 10-köpfigen Kulturbeirates, Roland Weinz, über das vielfältige Unterhaltungsangebot informierten. „Neues und Altbewährtes“, wie beide unisono anmerkten „und trotz der Rahmenbedingungen zu moderaten Preisen“. Den Auftakt zum internationalen Frauentag am 8. März macht die humorvolle musikalische Lesung „ÜberLebensLust“ im KamÜ. Dank der Unterstützung des Kulturbeirates liege der Eintritt bei 10 Euro, fügte Stefanie Reis an. Und natürlich seien auch Männer herzlich eingeladen. Ebene so für bei Lars Reichow und seinem Programm „Boomerland“ am 21. März und das Kikeriki-Theater mit „Siegfrieds Nibelungenentzündung“ am 16. Mai können nummerierte Sitzplätze für das Bürgerhaus ausgewählt werden. Kinder dürfen sich doppelt auf den 23. Mai im Bürgerhaus freut. Für 5 Euro zeigen dort die „Opern-Retter“ „Papageno und die Zauberflöte“. Es handelt such auch um ein Mitmachtheater, bei dem 8 bis 10 Kinder nach Voranmeldung ebenfalls auf der Bühne stehen. Erstmals ist Roger Stein in Bürstadt. „Von Narren und Normen“ lautet der Titel des Gastspiels am 18. September im KamÜ mit dem der vielseitige Liedermacher und Kabarettist sein Publikum unterhält. 

    „Hits mit Dialekt“ bieten die „Oigeborene“ als Gralshüter des Odenwaldes, die am 24. Oktober endlich auch im Ried Halt machen und im Bürgerhaus mit „Oureweller Mundart“ für Stimmung sorgen. Mitsingen mit dem Team Odenwald heißt es am 7. November beim 1. Original Rudelsingen im Bürgerhaus. „Wir Karaoke nur in der Gruppe“, kommentierte Stefanie Reis und hofft auf jede Menge Glücksgefühle mit Ulrich Wurschy und Volker Becker. „Reg’ Dich nicht auf. Gibt nur Falten.“ Unter diesem Motto tourt Bernd Stelter am 25. November mit seinem neuen Programm ins Bürgerhaus. Wen wundert, dass es an diesem Abend jede Menge zum Lachen gibt. Zum Jahresausklang 2025 ist es den Organisatoren gelungen, erneut Tutty Tran zu gewinnen. Am 12. Dezember nimmt der Meister der Culture-Clash-Comedy mit dem neuen Programm „Wok-Life-Balance“ Klischees treffsicher aufs Korn. Aufgrund des großen Runs auf die Tickets bei seinem diesjährigen Auftritt, empfiehlt es sich im Vorverkauf noch im Dezember schnell zuzugreifen. Karten zu allen Veranstaltungen des Kulturbeirats Bürstadt gibt es im Rathaus oder im „MITtendrin“, gegebenenfalls noch an der Abendkasse sowie bei www.reservix.de, für das Rudelsingen ergänzend unter www.rudelsingen.de, für Bernd Stelter und Tutty Tran ebenfalls bei www.eventim.de und natürlich im Ticket-Shop des Kulturbeirates unter www.buerstadt.de 

    Dass Bürstadt auch „Feste“ feiern kann, unterstrich Tim Lux mit seinem Ausblick auf die Veranstaltungen mit regionaler Strahlkraft. Darunter am 2. März der Fastnachtsumzug, der Frühjahrsmarkt am 6. April und nicht zuletzt der Spargelwanderung, die trotz aller „Baustellensorgen“ und der Brückensanierung auf den 27. April terminiert ist. „Ohne einen Shuttlebus-Service wäre die Veranstaltung nicht darstellbar“, setzt Tim Lux auf die Zusage der zuständigen Stellen. „Bürstadt feiert!“ heißt es wie gewohnt beim Stadtfest vom 23. bis 25. Mai, allerdings seien die Synergieeffekte in Zusammenhang mit dem Jubiläum der Dietmar-Hopp-Stiftung noch nicht konkretisiert, so Wirtschaftsförderer Tim Lux. Die Kerwen in Redrode (18. bis 21. Juli), Bobstadt ( 22. bis 25. August) und natürlich in Bürstadt (2. bis 6. Oktober – mit Stadtlauf) schließen sich an. Aufgrund des Feiertages am 3. Oktober werde die Bürstädter Kerwe bereits am Donnerstag richtig loslegen, bekundete Lux, der im Anschluss noch auf das gewohnt umfangreiche Programm im vorweihnachtlichen Bürstadt zum Jahresausklang hinwies. Eine Open-Air-Veranstaltung im Schwimmbad stehe ebenfalls auf der Agenda, aber da zeichne ein privater Veranstalter verantwortlich konstatierte Tim Lux. Insgesamt bescheren die Verantwortlichen Akteuren den Bürgern auch in 2025 ein Potpourri an guter Unterhaltung. Zudem musste das Budget nicht komplett ausgeschöpft werden, wie Roland Weinz mitteilte. Dem Kulturbeirat attestierte er einen ausgewogenen Mix an Vorschlägen, der realisiert werden konnte. „Neues und Altbewährtes“, freute sich Weinz auf das Ergebnis und vor allem auch darüber, dass man bei den Terminplanungen Überschneidungen mit den Vereinsaktivitäten vermeiden konnte. 

    Steffen Heumann

     

     

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