Welche Arten von Google-Werbung gibt es?
Wer an Google denkt, der denkt wohl als erstes an die gleichnamige Suchmaschine, die Ergebnisse auf Suchanfragen liefert. An zweiter Stelle dürften ihm dann Tools wie Google Maps in den Sinn kommen. Was viele nicht wissen: Mit Google kann man auch werben - und zwar auf verschiedene Arten.
1. Google-Suchkampagnen
Die Google-Suchkampagnen stehen für Werbeanzeigen, die in reiner Textform existieren. Man findet sie zum Beispiel auf den Suchergebnisseiten von Google. Es handelt sich dabei um bezahlte
Werbung, die oberhalb, unterhalb oder zwischen den organischen - das heißt: nichtbezahlten - Ergebnissen angezeigt wird. Der Vorteil dieser Anzeigen liegt zum Beispiel darin, dass sie sofort verfügbar sind; das unterscheidet sie von den organischen Anzeigen, die man sich mithilfe von Suchmaschinenoptimierung (SEO) erst einmal erarbeiten muss.
2. Google-Display-Ads
Bei den
Google-Display-Ads handelt es sich um Anzeigen, die innerhalb des Google-Display-Netzwerks geschaltet werden. Diese Schaltungen finden in Form von Bannern statt. Dabei kann es sich um reine Text-, aber auch Bild- oder sogar Videobanner handeln. Im Gegensatz zu den Suchkampagnen-Anzeigen geschieht die Einblendung nicht dann, wenn die User gezielt nach etwas suchen. Stattdessen bekommen sie die Werbung präsentiert, während sie wegen eines anderen Zweckes eine Website besuchen oder eine App öffnen. Der Vorzug dieser Anzeigenform liegt unter anderem darin, dass das Google-Netzwerk eine große Zahl an Seiten umfasst.
3. Google-Videokampagnen
Die Google-Videokampagnen erinnern zumindest zum Teil an die Werbung, die man vom Fernsehen her kennt. Typischerweise kommt diese Werbeform bei YouTube-Videos vor, ist aber nicht auf diese Plattform beschränkt, da sie auch in Videos geschaltet werden kann, die gestreamt werden. Es gibt verschiedene Formen.
- Überspringbare Video-Anzeigen, die man nach 5 Sekunden skippen kann,
- nicht-überspringbare Video-Anzeigen, die maximal 15 Sekunden dauern dürfen
- In-Feed-Video-Anzeigen; das sind Werbe-Videos, die neben thematisch passenden Videos innerhalb der YouTube-Suchergebnisse platziert sind,
- Bumper-Anzeigen, die maximal 6 Sekunden lang sein dürfen und nicht übersprungen werden können
- Out-Stream-Anzeigen sind auf Smartphones und Tablets begrenzt; auf YouTube kommen sie nicht vor.
Der größte Vorteil der Google-Videokampagnen besteht in der Vielfalt der Formen, da man je nach Zweck eine andere wählen kann.
4. Google-App-Kampagnen
Diese Werbeform von Google eignet sich für Entwickler beziehungsweise Betreiber von
Apps, die hierbei ihre App bewerben und User dazu animieren möchten, sie herunterzuladen und zu installieren. Praktisch hierbei ist zu sehen, dass die Anzeigen von Google aufgrund der im Shop hinterlegten Einträge automatisch erstellt werden; es fällt also kaum Aufwand für den App-Betreiber an.
5. Google-Shoppingkampagnen
Die Shoppingkampagnen von Google eignen sich, wie der Name schon sagt, für Betreiber von Webshops. Die dazugehörigen Werbeanzeigen erscheinen in der Google-Suche und dort sowohl im allgemeinen Teil als auch innerhalb des Shopping- oder Bilder-Tabs. Dabei ist es üblich, dass neben einem Bild, das das Produkt anzeigt, auch weitere Informationen eingeblendet werden, etwa der Name des Produktes, der Preis und der Name des Shops. Vorteilhaft an dieser Form ist nicht nur, dass die User aufgrund des Bildes eher dazu neigen, den Shop anzuklicken, sondern, dass auch jedes einzelne Produkt oder das gesamte Sortiment beworben werden kann.
Fazit
Es gibt eine große Auswahl an Google-Werbe-Arten. Diese reichen von Textanzeigen über Bildanzeigen bis hin zu Videoanzeigen. Während sich einige an spezielle Werbekunden richten, sind andere universell einsetzbar.