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  • Do., 04. August 2016, 15:09 Uhr
    Empfang der Stadt Lampertheim für Max Lemke und Tabea Medert

    Weltmeister geworden - mit dem Kanurennsport am Altrhein begonnen

    Herzlicher Empfang der Stadt Lampertheim für die beiden Weltmeister Max Lemke und Tabea Medert am Altrhein – Bürgermeister Gottfried Störmer (rechts) und Hans Schlatter, Vorsitzender der Sportkommission, gratulierten. Foto: Hannelore Nowacki

    Herzlicher Empfang der Stadt Lampertheim für die beiden Weltmeister Max Lemke und Tabea Medert am Altrhein – Bürgermeister Gottfried Störmer (rechts) und Hans Schlatter, Vorsitzender der Sportkommission, gratulierten. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Am Altrhein bereitete die Stadt Lampertheim den beiden Weltmeistern Max Lemke und Tabea Medert am Dienstagnachmittag einen herzlichen Empfang, dort, wo die beiden vor Jahren ihre Begeisterung für den Kanurennsport entdeckten und von ihren Lampertheimer Vereinen gefördert wurden. Eine Gruppe von über zwanzig Gratulanten hatte sich am Bootshaus des WSV Lampertheim eingefunden, mehrere junge Nachwuchssportler schauten zu. Thomas Sommer, Vizepräsident des Hessischen Kanuverbandes und Dieter Brechenser, beim WSV Ansprechpartner für den Kanusport, hatten am Vorabend die Idee zu diesem Treffen und freuten sich, dass die Stadt Lampertheim so prompt reagierte und diesen Empfang ermöglichte. Bürgermeister Gottfried Störmer und der Vorsitzende der Sportkommission der Stadt Lampertheim Hans Schlatter brachten neben ihren Glückwünschen auch Präsente für die beiden Weltmeister mit. „Da ist noch viel drin, möglicherweise an olympisches Gold zu kommen“, gab Bürgermeister Störmer dem Weltmeister Lemke und Olympiateilnehmer im Wartestand mit auf den Weg. „Bei Ihnen wird es noch kommen“, war sich Störmer hinsichtlich der Weltmeisterin Medert sicher. Sie könne vielleicht Nachfolgerin der bekannten Lampertheimerin Kanutin Nicole Reinhardt werden. Weiterhin viel Erfolg wünschte Hans Schlatter den beiden Wassersportlern. Gerade war Max Lemke aus Minsk von den U23- und Juniorenmeisterschaften der Kanuten zurückgekommen. In den Sprintfinals hatte Max Lemke (Mannheim-Sandhofen) am Sonntag mit Felix König (Potsdam) im Zweier-Kajak über 200 Meter sein WM-Gold erkämpft. Das deutsche Kajak-Duo setzte sich vor den Booten aus Ungarn und Italien durch. Im Einerkajak-Finale über 200 Meter zuvor hatte es nur für Rang 5 gereicht. Im Gespräch mit dem TIP erklärte Lemke sportlich gelassen: „Ich bin eine halbe Sekunde zu spät losgefahren“. Dank seiner hervorragenden Leistungen ist Lemke einer der beiden Ersatzsportler für die insgesamt fünf Kanuten bei der Olympiade in Rio. Wer auf der Ersatzbank sitzt, muss vorerst in Deutschland bleiben, so legen es die olympischen Regeln fest. Deshalb wird Lemke die Olympischen Spiele am Fernseher verfolgen. Schon in zwei Tagen werde er sich in Duisburg auf Rio vorbereiten. Sollte sich in Rio Bedarf für seinen Einsatz ergeben, würde er hinfliegen. Zu Hause in Lampertheim sei er selten, erzählte Lemke, im Sommer stehen Trainingslager in Berlin und Duisburg an, im Winter gehe es zum Training in den warmen Süden. Tabea Medert wurde Weltmeisterin im Viererkajak über die 500-Meter-Strecke. Ihr Verein ist der  KC Potsdam. Wie sie im Gespräch mit dem TIP erklärte, bereite sie sich nun auf die Deutschen Meisterschaften vor und im September werde sie an den Marathon-Kanu-Weltmeisterschaften über 28 Kilometer in Brandenburg teilnehmen. Im Fernsehen werden diese Weltmeisterschaften wohl nicht zu sehen sein, meinte sie, jedoch könnten sich die Fans im Livestream im Internet informieren.  Wegen der besseren Sportförderung in Mannheim geht Max Lemke seit Jahren für den WSV Mannheim-Sandhofen an den Start. An der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (IGMH), die er als Eliteschule des Sports bezeichnet, bereitet er sich in der Oberstufe auf das Abitur vor. Tabea Medert hat nach dem Abitur am Litauischen Gymnasium in Hüttenfeld für ihr Studium in Potsdam die Fachhochschule in Deutschland gefunden, an der Studium und Leistungssport am besten kompatibel sei. Hannelore Nowacki

    Max Lemke und Tabea sind in Lampertheim aufgewachsen und haben hier ihre sportlichen Wurzeln. Foto: Hannelore Nowacki

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