Fr., 17. März 2017, 15:30 Uhr
Verkehrsunfallstatistik 2016 Landkreis Bergstraße / Rückgang der Wildunfälle
Weniger Verkehrsunfälle mit getöteten Personen
KREIS BERGSTRASSE – Im Vergleich zum Vorjahr sind im Kreis Bergstraße weniger Verkehrsunfälle mit Todesfolge zu verzeichnen. Bei der Gesamtanzahl von 4391 Unfällen im Kreisgebiet (Anstieg um 10,91 Prozent gegenüber 2015) sind die Unfälle mit tödlich verletzten Personen um 14,29 Prozent von 14 auf 12 Menschen gesunken.
Die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten ist um sechs Personen auf 197 leicht angestiegen. Die Anzahl der Leichtverletzten erhöhte sich im Vergleich zu 2015 um 52 Personen.
Die Anzahl der Unfälle mit Beteiligung von Fußgängerbeteiligung stieg um 42,86 Prozent mit 63 auf 90 Unfällen in 2016, wobei zwei Fußgänger tödlich verunglückten.
Die Aufklärungsquote der 1389 registrierten Verkehrsunfallfluchten erhöhte sich im Jahr 2016 um zwei Prozent auf 41 Prozent.
Bei den motorisierten Zweirädern sind 198 Verkehrsunfälle registriert worden. Dies bedeutet einen Rückgang von 0,5 Prozent. In der Klasse über 125 Kubikzentimeter kam es bedauerlicherweise zu vier getöteten Motorradfahrern. Hauptunfallursache hierfür war die nicht angepasste Geschwindigkeit.
Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit beteiligten Radfahrern sank im Vergleich zu 2015 von 233 auf 224 Fälle. Im Bereich der Verkehrsunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel ist die Anzahl mit 131 um elf Unfälle gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Einen Rückgang um 3,39 Prozent gab es bei Verkehrsunfällen mit Wild. Entgegen dem Trend vom Vorjahr, hat sich die Zahl von 531 auf 513 Unfälle verringert. zg