
BÜRSTADT – Nach dem Besuch von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken rückte das in der Nibelungenstraße 44 ansässige „MITtendrin“ der Stadt Bürstadt erneut in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit. So wurde gerade die bis Freitag, 22. Mai, terminierte Karikaturenwanderausstellung „Wenn der Tod dich anlacht“ offiziell eröffnet und der Bevölkerung präsentiert. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Hessischen Ministeriums für Familien, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege sowie der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.. Die Ausstellung soll dazu animieren, sich auf kreative, humorvolle und ebenso zugängliche Weise mit einem oft tabuisierten Thema Tod auseinanderzusetzen. Dahinter steckt wiederum das Jahresprojekt „Sterben – wenn das Leben leiser wird“ der Fachstelle Leben im Alter des Kreis Bergstraße, von der Christina Arnold und Alexandra Löchelt aus dem Dezernat der Ersten Kreisbeigeordneten Angelika Beckenbach zur Eröffnung gekommen waren. Ziel der Ausstellung ist es, das Thema Sterben aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, Berührungsängste abzubauen, Wissen zu vermitteln und Räume für Gespräche über Tod, Trauer und Vorsorge zu schaffen.
Foto: Stadt Bürstadt
Der Zugang zur Thematik gelang zweifellos humorvoll, wovon sich die Besucher überzeugen konnten und noch über eine Woche lang weiterhin überzeugen können. Im Mittelpunkt der eigentlichen Ausstellungseröffnung standen drei Fachvorträge, zunächst von Mareike Weg (PaHoRi e.V.) über Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Hospizarbeit. Die Referentin ermutigte dazu, sich mit den Themen auseinanderzusetzen. Nils Schwabedissen vom Bestattungshaus Überwald sprach über die Bestattungsvorsorge. Ein Beitrag von Iman (Pfarrer) Asad Jargullah rundete die Eröffnungszeremonie ab, zu der Michael Molitor in Vertretung von Bürgermeisters Boris Wenz begrüßt hatte. Der Fachbereichsleiter GIF (Generation, Integration, Freizeit) sprach über den Ansatz der Ausstellung und dankte allen Partnern, darunter auch die ebenfalls anwesenden PauLas des Kreises sowie das Interkulturelle Büro der Stadt Bürstadt mit Abdalla Gdoura an der Spitze. „Lassen sie sich auf dieses Ausstellung ein“, so Molitor, der darauf hofft, dass diese Veranstaltung nicht nur Raum für Information und Austausch bietet, sondern auch für Begegnung und das Teilen von Erfahrungen. zg
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