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  • So., 23. August 2026, 11:00 Uhr
    LôMBADDA BABBLER: Unvergesslicher Abend voller Mundart, Erinnerungen und Herzlichkeit

    Wenn Worte, Musik und Magie die Heimat lebendig machen

    LAMPERTHEIM – Es gibt Abende, an denen der Alltag vor der Tür bleibt und ein Raum erfüllt ist von Lachen, Witz, Vertrautheit und gelebter Gemeinschaft. Einen solchen Abend schenkten die Lômbadda Babbler ihren Gästen bei ihrem jüngsten Treffen im stimmungsvoll gefüllten Luthersaal der Martin-Luther-Gemeinde in Lampertheim. Unter dem Motto „August ist die Brücke – zwischen Sommer und Herbst“ ging es auf eine unterhaltsame Reise durch Mundart, Heimat, Erinnerungen und die kleinen Geschichten des Lebens.
    Begrüßt wurden die zahlreichen Besucher von Kalle Horstfeld, der den August als Übergang vom Hochsommer in den Herbst beschrieb und damit den passenden Rahmen für einen Abend schuf, bei dem Heimat und Gemeinschaft im Mittelpunkt standen.
    Den poetischen Auftakt gestaltete Helga Brune mit Gedichten ihrer Mutter Else Hanf („’s is alles, wie ma’s nemmt“ und „Die Kur“). Lothar Lausecker widmete sich anschließend den „Lômbadda Zugvegeln“ und zeigte, wie eng Heimatverbundenheit und Dialekt miteinander verbunden sind. Margit Kühn berichtete augenzwinkernd über das Thema „Ü 60“, bevor Armin Herweck mit einer sprachlichen Spielerei rund um das Wort „Faier“ für viel Heiterkeit sorgte. Herta Kleinert erinnerte an den historischen „Kerwedonz“. Erika Krämer-Tomczak gab humorvolle Einblicke in den Sommer, während Kurt Seilheimer mit seinen Beiträgen zwischen „Fußball-WM“ und „Alt, na und?“ eine Brücke zwischen Sport, Vergangenheit und Lebensweisheit schlug.
    Nach der Pause begeisterte Käthe Lahr-Bachert mit ihren Beobachtungen über die tückischen „Hunds-unn onnare Dääg“, Helmut Hummel brach eine humorvolle Lanze für den „Urlaub dehoam“ und Heinz Eichenauer nahm traditionelle Bauernregeln und Wetterweisheiten unter die Lupe. Besonders herzlich wurde es bei Irene Drayss und Annelie Neher, die mit persönlichen Erinnerungen an Weggefährten und unvergessene Zeiten die Herzen der Zuhörer berührten. Hans Kling setzte mit seinem Beitrag „Haubdsach Gsund“ einen weiteren schönen Akzent.
    Musikalisch begleitet von Matthias Karb fügten sich die einzelnen Beiträge zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Der Abend der Lômbadda Babbler hat eindrucksvoll gezeigt: Mundart ist keineswegs verstaubt oder gestrig. Sie verbindet Generationen, bewahrt Erinnerungen und ist ein Stück gelebte Heimat. Ein rundum gelungener Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. zg

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