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  • Mo., 07. September 2020, 18:56 Uhr
    SG HÜTTENFELD: Erster (Fern-)Rundenwettkampf der Hüttenfelder Sportschützen

    Wettkampf ohne Gegner auf dem eigenen Stand

    Hüttenfelds Luftgewehrschützen bei ihrem ersten Wettkampf unter Corona-Bedingungen ohne anwesende Gegner. Foto: ehr


    HÜTTENFELD – Hüttenfelds Sportschützen sind am Freitag in die Wettkampfsaison 2020/2021 in der Bezirksklasse im Schützenbezirk Starkenburg gestartet. Auf Grund der aktuellen Situation werden die Wettkämpfe in dieser Saison als Fernwettkämpfe ausgetragen, bei denen ein Schütze des jeweiligen Gegners anwesend sein kann. Im Rahmen des sportlich fairen Umgangs miteinander kann darauf aber auch verzichtet werden, da es letztlich um die persönliche Leistung geht. Natürlich soll auch hier das bessere Team gewinnen. Die Anforderung an den einzelnen Schützen ist aber durchaus unterschiedlich, gibt es doch Wettkampftypen, die den Gegner brauchen, um ihre volle Leistung abrufen zu können, während andere wieder eher unter Trainingsbedingungen ein gutes Ergebnis erzielen können, wenn der Druck des daneben stehenden Gegners fehlt.

    Erster Wettkampfgegner war der SSV Viernheim, der als schwerer Gegner eingeschätzt wurde. Der präsentierte sich allerdings nicht in seiner gewohnten Form. So war Raimund Bläß zwar bester Schütze, konnte aber sein Leistungsvermögen mit 374 Ringen nicht ausspielen. Timo Lang erzielte 361 Ringe, Martin Höhnen brachte 358 Ringe zur Auswertung und Marc Schlosser ließ mit 352 Ringen auch noch deutlich Luft nach oben. Hüttenfelds Schützen profitieren derzeit davon, dass Katharina Wallisch für einige Monate zum Praktikum im Land ist und mit 385 Ringe gewohnt stark auftrat. Cornelius Schürer erzielte stabile 371 Ringe. Jugendschützin Trinity Eckhardt erzielte 359 Ringe und Karina Hahl traf 357 Ringe. Als Ersatzschützen für Hüttenfeld erzielten Helmut Günther schwache 334 Ringe, während die jüngste Schützin Timea Schneider, die als Schülerin nur 20 Schuss abgeben muss, hervorragende 177 Ringe erzielen konnte. In der Addition ergaben sich für das Team aus Viernheim 1445 Ringe, Hüttenfelds Schützen kamen auf 1472 Ringe und konnten damit den Sieg für sich verbuchen.

    Da in der Bezirksklasse derzeit nur 5 Mannschaften schießen, hat jede dieser Mannschaften einen Termin frei. Für die Hüttenfelder ist das der Termin in zwei Wochen. Damit ist der nächste Wettkampftermin erst am 2. Oktober gegen den SV Reichenbach, den ambitionierten Aufsteiger aus der Kreisklasse Bergstraße 1. Für Reichenbach schießt ein sehr junges Team, das sicherlich eine gute Prognose verdient.

    Hüttenfelds Schützen kommt der freie Termin jedoch sehr entgegen, da am 19. September ja der Freiwilligentag der Rhein-Neckar-Region durchgeführt wird, an dem sich die Schützen wie in den vergangenen Jahren beteiligen. In diesem Jahr ist vorgesehen, die Arbeit zu erledigen, die auf Grund der im März ausgefallenen Aktion „Saubere Gemarkung“ liegen geblieben ist und den Bereich um Hüttenfeld den Müll, den manche Mitmenschen am Straßenrand und im Wald verteilen, einzusammeln.

    Für Hüttenfelds Luftpistolenschützen beginnt die Saison am 30. September gegen die Mannschaft des SV Groß-Rohrheim. Damit treffen sie gleich im ersten Wettkampf auf den Meister der Bezirksliga aus der letzten Wettkampfsaison. Das wird eine harte Nuss für das Team von Mannschaftsführer Freddy Ehret. ehr

     
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