Sa., 15.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 07. August 2023, 08:31 Uhr
    POLITIK: Heiko Sonnleitner-Seegmüller kandidiert als unabhängiger Kandidat bei Bürgermeisterwahl am 8. Oktober in Groß-Rohrheim

    „Wichtig, politisch für die Menschen zu arbeiten und diese mitzunehmen”

    Heiko Sonnleitner-Seegmüller möchte gerne als Bürgermeister die Zukunft in Groß-Rohrheim gestalten. Benjamin KloosFoto: Benjamin Kloos


    GROSS-ROHRHEIM – Am 8. Oktober wird in Groß-Rohrheim ein neuer Bürgermeister gewählt – gesucht wird der Nachfolger von Rainer Bersch. Der TIP stellt die drei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters vor – den Abschluss macht in der kommenden TIP-Ausgabe Heiko Sonnleitner-Seegmüller, der als unabhängiger Kandidat antritt.

    Seit nunmehr vier Jahren lebt der 49-jährige Heiko Sonnleitner-Seegmüller gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin in Groß-Rohrheim. In diese Beziehung bringt er vier eigene Kinder mit, hinzu kommt der sechsjährige Sohn der Lebensgefährtin. Kinder liegen dem engagierten Kandidaten besonders am Herzen, das merkt man auch bei seinen Hobbys: Denn neben seinem Wirken in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr ist er in dieser auch stellvertretender Leiter der Löschzwerge, der Groß-Rohrheimer Kinderfeuerwehr. 

    Beruflich kann Heiko Sonnleitner-Seegmüller auf ein breites Spektrum zurückblicken. Nach einer kaufmännischen Ausbildung war er in unterschiedlichen Bereichen tätig bevor er als Freiwilliger zur Bundeswehr wechselte und dort im Sanitätsbereich tätig war. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung als Arbeitserzieher und nebenbei aus privatem Interesse in der Finanzberatung. Seit 20 Jahren ist Heiko Sonnleitner-Seegmüller nun in der beruflichen Bildung als Coach und Lehrkraft tätig. Das Coaching und die psychologische Beratung in Form von Mediation sowie Angst- und Stresstraining stehen dabei immer wieder besonders im Mittelpunkt, aber auch Einblicke in vielfältige Lebenswelten – sowohl von Alleinerziehenden als auch Flüchtlingen sowie von Obdachlosen. 

    Durch diese Erfahrungen kann sich der Bürgermeisterkandidat gut in andere Menschen in vielen Bereichen hineinversetzen – beispielsweise auch im Bereich Wohnraumnot, eine Aufgabe, welche die Kommunen in Zukunft immer mehr beschäftigen wird. Und er weiß, wo die Probleme der Menschen liegen. 

    Zu seiner Motivation, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, erläutert Heiko Sonnleitner-Seegmüller, dass er bereits über sein Elternhaus mit der Kommunalpolitik in Verbindung kam und diese schon immer interessant fand. Als er in Groß-Rohrheim ankam, wurde er sehr freundlich und herzlich aufgenommen, dies sei jetzt immer noch so. Was ihn aber stört ist der Ton im Umgang miteinander in der Gemeindevertretung und anderen politischen Gremien. „Das geht gar nicht. Daher habe ich hier immer offen Stellung bezogen, auch über Social Media”, so der engagieren Kandidat. „Transparenz ist für mich wichtig, und Politik für die Menschen zu machen. Dabei ist es wichtig, dass Persönliche hintenanzustellen und aus dem Dialog herauszulassen”, ist Heiko Sonnleitner-Seegmüller überzeugt. „Ich wollte nicht nur meckern, sondern auch machen! Denn sonst verändert sich nichts. Gerade der soziale Aspekt ist mir wichtig, ebenso wie die Möglichkeit, etwas für die Menschen zu tun. Daher habe ich mich entschieden, zu kandidieren.” Dabei ist ihm wichtig, wieder alles in die richtigen Bahnen zu lenken und zum Wohl der Menschen zu entscheiden, gerade auch mit Blick auf die Zukunft. „Dabei sollten wir die Kinder im Blick haben, aber natürlich auch die aktuellen Herausforderungen angehen, mit Blick auf heute und morgen.”

    Als Ziel geht es mir unter anderem darum, Ruhe in die Gremien zu bekommen und Persönliches aus der Debatte zu halten. Dazu sei die Vernetzung zu den Fraktionen von großer Bedeutung. „Alle haben gute Ideen, es gilt, diese zu kanalisieren, ohne dabei die Parteien in ihren Charakteren zu beschneiden”, so Heiko Sonnleitner-Seegmüller. Es gelte zudem, Groß-Rohrheim zukunftsfähig zu machen, ohne das aus den Augen zu verlieren, was bereits jetzt auf der Tagesordnung steht. Hierzu gehören neben den Flüchtlingen und der damit einhergehenden angespannten Wohnraumsituation besonders auch der Winterrasen und der Badesee. Hier sei die Frage, wie man diesen betreiben möchte, wichtig – unter dem Aspekt, den größtmöglichen Nutzen für Groß-Rohrheim zu erzielen. „Vieles greift ineinander und muss gut durchdacht werden. Wichtig ist, die Menschen mitzunehmen. Die Groß-Rohrheimer haben gute Ideen, daher finde ich es wichtig, sich gemeinsam mit ihnen an einen Tisch zu setzen – gerade auch bei der Zukunft des Badesees”, so Heiko Sonnleitner-Seegmüller abschließend. Benjamin Kloos

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Groß-Rohrheim
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2