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  • Mi., 28. November 2018, 10:52 Uhr
    Justizstaatssekretär Thomas Metz übergab Gemeinde Groß-Rohrheim Förderbescheid in Höhe von 138.585 Euro

    „Wichtige Investition für unsere Bürger”

    Strahlende Gesichter in Groß-Rohrheim: Justizstaatssekretär Thomas Metz (r.) überreichte im Beisein der CDU-Landtagsabgeordneten Birgit Heitland (l.) einen Förderbescheid in Höhe von 138.585 Euro an Bürgermeister Rainer Bersch (Mitte). Foto: Benjamin Kloos


    GROSS-ROHRHEIM – Es herrscht dringender Handlungsbedarf an der kleinen Turnhalle an der Bürgerhalle in Groß-Rohrheim: Das Dach ist undicht und muss schnellstmöglich saniert werden. Dies ist nun möglich, denn am Mittwoch übergab Justizstaatssekretär Thomas Metz der Gemeinde einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 138.585 Euro.   

    „Von dieser Summe übernimmt das Land Hessen 110.868 Euro und die Gemeinde Groß-Rohrheim 27.717 Euro zur Stärkung ihrer Infrastruktur“, resümierte Staatssekretär Metz die positiven Effekte des Hessischen Kommunalinvestitionsprogramms auf Groß-Rohrheim. „Die Bürgerhalle ist ein wichtiger Ort, in der sich die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde treffen und gemeinsame sportliche Aktivitäten veranstalten. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördert gerade im sportlichen Bereich Bewegungslust, Sportsgeist sowie Fairplay der Kinder und Jugendlichen. Nachhaltige Infrastrukturmaßnahmen, wie die Dachsanierung der Bürgerhalle, sind wichtig für die Lebensqualität in den Gemeinden und stärken sie als attraktive Wohnstandorte. Das Land Hessen fördert diese Aktivitäten.”

    Circa 200.000 Euro betragen die Gesamtkosten für dieses wichtige Projekt, die Ausschreibungen haben sofort nach der Zusage der Förderung begonnen. „Ursprünglich war das Geld für die Bahnunterführung geplant, die Dachsanierung ist jedoch dringender. Gut, dass wir die Mittel schnell umwidmen konnten”, freute sich Bürgermeister Rainer Bersch. „Das Flachdach ist undicht und muss saniert werden, wir wollen dies so schnell wie möglich umsetzen. Denn die Halle wird vor allem von den sporttreibenden Vereinen für den Trainingsbetrieb genutzt, der nun aufrecht erhalten werden kann.”

    Das Kommunalinvestitionsprogramm des Landes hat im Vergleich zu vielen anderen Finanzierungsprogrammen einen großen Vorteil: Es ist nicht nur auf eine bestimmtes Thema begrenzt, sondern sehr breit aufgestellt. „Das Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro. Es vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Die Kommunen können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich sind beispielsweise Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, etwa für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Groß-Rohrheim hat die ihm zur Verfügung stehenden Mittel des Programms voll ausgenutzt”, so Thomas Metz. Benjamin Kloos

     

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