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  • Mi., 15. November 2017, 12:57 Uhr
    Stadt Lampertheim appelliert an Bürger / Wo entsorge ich was?

    Wilder Müll als Ärgernis

    Kein schöner Anblick: Illegal entsorgter Müll. Beispielbild: pixabay.com

    LAMPERTHEIM – Wilder Müll ist ein Ärgernis, das nicht nur Kosten, sondern auch Schäden an der Umwelt verursachen kann. Bürgermeister Gottfried Störmer nutzte das Magistratspressegespräch am Mittwoch zu einem Appell an die Bürger in Lampertheim: „Wir wollen sensibilisieren, dass
    Bürger nicht bei Nacht und Nebel Müll im Feld entsorgen, sondern diesen teilweise sogar kostenlos legal entsorgen können – gerade mit Blick auf den Beitritt zum ZAKB am 1. Januar 2018.”
    Dass dieses Thema das Stadtoberhaupt bewegt, wurde bei seinen weiteren Ausführungen deutlich: „Teilweise werden Eternitplatten im Bruch am Feldrand deponiert, da fehlen mir die Worte. Dies kann alles entsorgt werden, auch wenn es in diesem Fall gebührenpflichtig ist. Auch Bauschutt von Styropor über Mauersteine bis zu Dämmmaterial ist immer wieder an Parkplätzen im Wald zu finden, ebenso wie fein säuberlich gepackte Abfallsäcke an Bänken entlang des Hollandgrabens. Das geht einfach nicht.” Vielmehr gebe es mit dem ZAKB-Beitritt täglich Abgabemöglichkeiten, unter www.zakb.de gibt es vielfältige Informationen, wo und wann man was entsorgen kann.
    „Hier ist ein eigens Abfall-ABC zu finden. Bitte entsorgen Sie Müll richtig, zum Wohl der Mitbürger und der Umwelt – und auch der städtischen Kasse, denn jährlich stellen wir 80.000 Euro zur Entsorgung des illegalen Müll ein, davon 10.000 Euro allein an Personalkosten”, ergänzte Bürgermeister Störmer. Zudem kämen auf illegale Müllentsorger empfindliche Strafen zu, sollten diese erwischt werden.
    Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste, betonte in diesem Zusammenhang, dass Glascontainer keine Ablageflächen für sonstigen Müll sind. Zudem wirbt sie darum, keinen Müll wie Zigarettenkippen oder sonstiges auf Gehwegen oder Straßen zu entsorgen. „Bitte stellen Sie zudem keine gelben Säcke in die bepflanzten Bereiche”, appelliert auch Sabine Vilgis an die Vernunft der Bürger.
    Die legale Entsorgung ist dabei so einfach, beispielsweise beim Wertstoffhof in Lampertheim. Hier werden beispielsweise Wertstoffe, Grünschnitt, Elektrogroß- und -kleingeräte, Starter- und Gerätebatterien, Leuchtstoffröhren, Bauschutt, Altkleider und Windeln (nur für Lampertheimer Bürger) kostenlos angenommen, Altholz, Restabfall sowie PKW-Reifen mit und ohne Felgen gegen Gebühr. Benjamin Kloos

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