Anerkennungsabend für 850 Ehrenamtliche mit großartigem Programm
„Wir sagen Danke“
Eine leuchtende Überraschung des Lichtjongleurs Volker Maria Meier: Die Stadt Lampertheim sagt den Ehrenamtlichen ein herzliches Danke. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Große Unterhaltung war beim 6. Anerkennungsabend für Ehrenamtliche am Samstagabend in der Hans-Pfeiffer-Halle geboten – eine Danksagung der Stadt Lampertheim mit heiterer Note und künstlerischer Magie. Am Eingang mit Händedruck begrüßt von Bürgermeister Gottfried Störmer, Spargelkönigin Elena I., dem Ersten Stadtrat Jens Klingler und Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass, strömten die eingeladenen rund 850 ehrenamtlich Tätigen in die Halle. Das Licht erlosch und aus dem dunklen Saal heraus betrat Bürgermeister Gottfried Störmer die Bühne, angekündigt von Daniel Reinsberg wie ein Star, begleitet von dynamischer Musik. In seiner Eröffnungsrede beschrieb Störmer das Wirken der Ehrenamtlichen in Lampertheim als Rückgrat „unserer Stadt“: „Mit Ihrem Handeln machen Sie unsere Stadt lebens- und liebenswert. Sie denken an andere und sind bereit viel Zeit und Energie aufzuwenden“. Doch das sei nicht selbstverständlich. Mit der projektbezogenen Freiwilligenarbeit wie beim Freiwilligentag habe sich eine weitere Form des Ehrenamts entwickelt. 700 Menschen hätten beim letzten Freiwilligentag an 41 Projekten mitgearbeitet. „Ehrenamtliches Engagement ist ein Gewinn für alle“, stellte Störmer fest. Zwei Meister ihres Fachs bewiesen anschließend auf der Bühne, dass die hohe Kunst des Humors auf überraschende Weise originell und vielfältig sein kann. Daniel Reinsberg brachte die Zuschauer mit einer gelungenen Mischung aus Magie und Comedy, Gesang und Bauchreden auf sympathische Art zum Mitmachen und Lachen. Der Sänger Reinsberg aktivierte er die Zuschauer im Dialog als Backgroundchor, als Magier zauberte er einen 100-Euro-Schein herbei. Karin und Alexander saßen nicht in der ersten Reihe, kamen bei der Bühnenshow dennoch in den Genuss zwei Hauptrollen zu übernehmen, meisterhaft vom Bauchredner Reinsberg inszeniert – vom Publikum mit heftigsten Lachattacken und Applaus belohnt. Der Künstler kommentierte: „Ein Applaus, der euch bis zum Platz tragen wird“. Als Auswärtiger hatte er sich mit den lokalverträglichen Kniffen vertraut gemacht und drückte im Gespräch mit dem frechen Pinguin Scholli gekonnt die richtigen Lachtasten im bizarren Antagonismus zwischen Bürstädtern und Lampertheimern. Mit Lichtjongleur und Ballon-Meister Volker Maria Meier erlebten die Zuschauer im Wechsel mit der Magie der Worte den besonderen Zauber des Lichts und der Verwandlungen eines Riesenballons, in den der Künstler mit Schwimmbrille auf wundersame Art eintauchte.
Seine Lichtshow ein Rausch der Farben und Formen - und im Finale auf den besonderen Anlass abgestimmt, überraschte der Lichtkünstler Meier die Zuschauer mit leuchtendem Lampertheimer Stadtwappen und einem herzlichen „Danke“ für das ehrenamtliche Engagement. Als das Programm nach neunzig wunderbaren Minuten zu Ende ging, erhoben sich die Zuschauer und spendeten noch einmal begeistert Beifall. So war eingetroffen, wozu Sprecher Daniel Reinsberg das Publikum zu Beginn ermuntert hatte: „Ein Saal voller aktiver Menschen“ hatte viel geklatscht und gelacht. Zeit zur Begegnung hatte der Fachbereich 40 Bildung, Kultur und Ehrenamt zum Abschluss des Abends bei Sekt, Saft und Gebäck vorgesehen - eine Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, die viele Ehrenamtliche gerne nutzten. Angeschrieben hatte der Fachbereich unter der Leitung von Rolf Hecher und Fachdienstleiter Dirk Eichenauer etwa 1.200 Ehrenamtliche aus Lampertheimer Vereinen und Selbsthilfegruppen, Mitglieder der städtischen Gremien wie Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte, die Bürgerstiftung, den Seniorenbeirat, die Mitarbeiter der Lampertheimer Tafel, Lese- und Baumpaten, Spielplatzpaten und den freiwilligen Polizeidienst. Aber auch Ehrenbürger und Bürgerinitiativen, Träger der goldenen Stadtplakette, das Verschwisterungskomitee, Agenda-Gruppen und die Altrheininitiative gehörten zum Kreis der angeschriebenen Ehrenamtlichen. Hannelore Nowacki
Bürgermeister Gottfried Störmer dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement und lud die Gäste zum geselligen Abschluss des Anerkennungsabends ein. Foto: Hannelore Nowacki