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  • Fr., 22. Januar 2021, 09:12 Uhr
    KOMMUNALWAHL: CDU Lampertheim nimmt den „Campus Biedensand“ und Altrhein in den Fokus

    „Wir wollen das Beste herausholen“

    In kleiner Gruppe trafen sich die CDU-Mitglieder an der Altrheinhalle und widmeten sich beim ersten Vor-Ort-Termin dem „Campus Biedensand“ sowie dem Altrhein. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – Präsenzveranstaltungen sind zur Zeit nicht möglich, dennoch wollte die CDU Lampertheim mit Spitzenkandidat Alexander Scholl im Rahmen einer „Vor-Ort-Tour“ mit kurzen Terminen und kleinen Gruppen, selbstverständlich mit Maske und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, nicht verzichten. Damit wollen die CDU-Mitglieder wichtige Themen in Lampertheim ansprechen und schließlich über die Medien kommunizieren. Los ging es am vergangenen Donnerstag mit dem ersten Termin an

    der Altrheinhalle. Hier standen der „Campus Biedensand“ sowie die Zukunft des Lampertheimer Altrheins im Fokus. Ersteres sieht die CDU als eine vielfältige Chance für Lampertheim, denn der Kreis Bergstraße als Schulträger hat angekündigt, die Schullandschaft in Lampertheim grundlegend zu modernisieren und alleine am „Campus Biedensand“ rund 60 Millionen Euro zu investieren. „Unser klares Ziel ist: Wir wollen das Vorhaben mit allen Beteiligten begleiten, alle Synergien nutzen und dabei das beste rausholen, was geht“, betonte Scholl. Schließlich sei das Vorhaben ein Leuchtturmprojekt für Lampertheim. Nun gelte es die Zusammenarbeit mit dem Schulträger zu intensivieren und das Vorhaben konstruktiv zu begleiten, um die daraus resultierenden Chancen auch für die Stadt zu nutzen. Hier nannte Scholl die Verkehrsanbindung, die Musikschule und die Stadtbibliothek sowie die Freiflächengestaltung als Tor zum Altrhein. Auch die Möglichkeiten für Kultur müsse nochmals detailliert bewertet werden. In Bezug auf den Lampertheimer Altrhein nannten die CDU-Mitglieder als klares Ziel die weitere Nutzbarkeit für Bürger, Gewerbetreibende und Vereine. Der Prozess und die Möglichkeit einer Entschlammung sowie die Übernahme des Altrheins durch die Stadt Lampertheim müsse mit Blick auf die finanziellen Folgen intensiv geprüft werden. Nach Abschluss des Vertrages mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes könne eben dieser Vertrag mit Leben gefüllt werden. „Dann kann festgestellt werden, was zu tun ist, was es kostet und welche Folgekosten damit verbunden sind“, meinte Werner Reuters. Damit kläre sich dann auch die grundlegende Frage, ob sich Lampertheim den Altrhein-Teil leisten könne. „Nur dann kann man einen Strich ziehen“, so Reuters. Schließlich wünschen sich die Christdemokraten, dass in Sachen Stadtmarketing mehr für den Tourismus gemacht wird. „Gerade in Zeiten, in denen der Urlaub zu Hause eine neue Bedeutung bekommt, kommt dem Stadtmarketing eine wichtige Rolle zu“, meinte Scholl. Dabei müsse es gelingen, für das Besondere vor Ort eine noch stärkere Begeisterung zu entwickeln und die Stärken Lampertheims und den Stadtteilen in das Zentrum zu rücken und gegebenenfalls miteinander zu verbinden. Zielgruppe sollten dabei neben vorhandenen und potentiellen Gewerbetreibenden vor allem die Bürger sein. „Denn wenn es uns gefällt, dann spricht es sich herum und dann kommen auch die anderen“, ist sich Scholl sicher. Für die kommenden Wochen sind weitere Vor-Ort-Termine anberaumt. Im 14-tägigen Rhythmus finden die Veranstaltungen ohne Besucher und nur in kleinen Gruppen statt. Dennoch ist die CDU Lampertheim für die Bürger unter www.cdu-lampertheim.de sowie mit Profilen bei Facebook und Instagram ansprechbar. „Dort haben die Bürger immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen“, erklärte der Stadtverbands-Vorsitzende Franz Korb. Eva Wiegand

     

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