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  • So., 29. Mai 2016, 19:47 Uhr
    Jusos wollen Kleinkrieg um die Urheberschaft von WLAN-Hotspots im Ried beenden

    „Wir wollen das gleiche. Das ist das wichtigste"

    RIED – „Die JU Ried sollte den Kleinkrieg um die Urheberschaft von WLAN-Hotspots im Ried beenden. Viel wichtiger für die Bürgerinnen und Bürger ist der Erfolg in der Sache“, antworten die Jusos Ried auf die aktuelle Pressemitteilung  der Jungen Union. „Beide Organisationen wollen das gleiche. Das ist das wichtigste und nicht die Frage wer wann welches Thema zuerst aufgegriffen hat. Die Idee kostenfreier WLAN-Hotspots ist weder eine Erfindung der JU noch von den Jusos.“

    Fakt ist, dass die JU im Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2011 das Thema erstmals aufgegriffen hat. In Bürstadt hat nun jedoch die SPD einen Antrag auf zwei WLAN-Punkte auf dem Freizeitkickergelände und im Schwimmbad gestellt, während die Stadtverwaltung einen Punkt im Schwimmbad bereits eingerichtet hat. 2014 stellten SPD und Grüne in der Stadtverordnetenversammlung in Lampertheim einen entsprechenden Antrag, das Thema durch die Verwaltung prüfen zu lassen. Daraufhin hat der Magistrat nun die Schaffung zweier WLAN-Punkte im Stadtpark und auf dem Schillerplatz in die Wege geleitet. Diese werden im Rahmen des Spargelfestes eingeweiht. Die Biedensand-Bäder verfügen bereits seit letztem Sommer über einen WLAN-Hotspot. „Daher betonen wir, dass der CDU-Antrag in Lampertheim, an genau diesen Stellen WLAN einzurichten, überflüssig ist und anscheinend nur dem Versuch dient, bei einem Thema noch schnell den Fuß in die Tür zu bekommen, um sich dann feiern zu lassen“, meinen die Jusos. Ähnlich verhalte es sich mit dem angekündigten Änderungsantrag der Jungen Union in Bürstadt, wonach ein anderer Standort als sinnvoller erachtet würde. Viel wichtiger sei es „auch angesichts der Kosten von aktuell 200 Euro pro Monat und Zugangspunkt einen nachhaltigen Ausbauplan für Bürstadt und Lampertheim zu verfolgen. Daher schlagen wir vor, innerhalb der nächsten drei Jahre mithilfe des Förderprogramms des Kreises Schritt für Schritt weitere WLAN-Punkte im jeweiligen Stadtgebiet zu schaffen. Außerdem sollten die Bürger bei der Findung sinnvoller WLAN-Standorte mit einbezogen werden. Dies ist für dieses wichtige Thema der richtige Weg und setzt dem Parteiengezänk ein Ende“, so die Jusos abschließend.  zg

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