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  • Mi., 21. Oktober 2020, 11:42 Uhr
    Rhein-Neckar-Zentrum: Lambrecht, Krug und Baaß besuchen das Einkaufszentrum

    Wirtschaftliche Existenz soll gesichert werden

    Christine Lambrecht,, Karsten Krug und Matthias Baaß im Gespräch mit Dani Marquardt (von links). Foto: oh


    VIERNHEIM – Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht, der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Landratskandidat Karsten Krug sowie der Bürgermeister Matthias Baaß trafen sich mit dem neuen Center Manager des Rhein-Neckar-Zentrums, Dani Marquardt, um sich über die aktuelle Situation im Einzelhandel insbesondere in der Corona-Pandemie auszutauschen.

    Das Rhein-Neckar-Zentrum bietet den Besucherinnen und Besuchern in 113 Fachgeschäften die Möglichkeit ihre Erledigungen nach dem Motto „Alles unter einem Dach“ zu tätigen. In dem größten Shoppingcenter in der Metropolregion Rhein-Neckar sind über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. 

    Da auch das Rhein-Neckar-Zentrum mit seinen Beschäftigten von der Corona-Pandemie betroffen ist, wollten sich Lambrecht, Krug und Baaß einen persönlichen Eindruck über die Lage vor Ort machen. Dani Marquardt, der erst seit Juli diesen Jahres das Center leitet, berichtete den Vertreterinnen und Vertretern aus Bund, Kreis und Kommune, dass man durch die Pandemie das Planniveau für das Jahr 2020 nicht einhalten würde. „Dennoch können einige unserer Mieterinnen und Mieter in den letzten Tagen wieder gestiegene Umsätze verbuchen“, so Marquardt.

    Zahlungs- oder Leistungsaufschub ermöglicht
    „Als Bundesregierung tun wir alles, um die wirtschaftliche Existenz der Menschen in der Corona-Krise zu sichern“, erklärte Lambrecht. Mit dem aus ihrem Hause stammenden „Kündigungsmoratorium“ schütze man Mieterinnen und Mieter von Wohn- und Gewerbeimmobilien vor Kündigungen. Dadurch erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Kleinstunternehmen einen Zahlungs- oder Leistungsaufschub bei bestimmten fortlaufenden Verpflichtungen. „So erhalten wir Strukturen für die Zeit danach“, so Lambrecht. „Als Center Management haben wir unseren betroffenen Mietpartnern zusätzlich Unterstützungen in Form von prozentualen Mieterlassen angeboten, die auch genutzt wurden“, ergänzte Marquardt. 

    Durch die Corona-Pandemie habe sich das Kaufverhalten der Besucherinnen und Besucher verändert, berichtete Marquardt. Mit neuen Konzepten möchte man die Attraktivität des Centers, die über die Grenzen des Kreises Bergstraße reicht, weiter steigern – „Entertainment“ und „Digitale Mall“ sind die Ideen der Zukunft vor Ort. Daraufhin hob Bürgermeister Matthias Baaß den wichtigen Standort des Centers hervor und erinnerte an die Anfänge: „Wenn man sich die große Attraktivität des Einkaufszentrums von heute anschaut, kann man sagen, dass man damals, im Jahr 1972, einen großen Weitblick hatte“.

    „Wir müssen auch an die Sicherung der Arbeitsplätze der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Branchen in unserer Region denken. Daher wird eine aktive Wirtschaftsförderung mit kurzen Wegen zu unseren Akteuren bei mir als Landrat Chefsache sein“, sagte Karsten Krug abschließend. zg

     

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