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  • Mi., 30. November 2022, 23:11 Uhr
    RHEINHESSEN SPARKASSE: Spende von 96.300 Euro an Biblis, Bürstadt, Groß-Rohrheim und Lampertheim 

    Wirtschaftliche Stärke macht Unterstützung möglich

    Zum schönen Abend mit persönlichem Austausch von Angesicht zu Angesicht gehörte die Spendenübergabe der Rheinhessen Sparkasse an die Bürgermeister der vier Riedkommunen. Im Bild (von links): Die Vorstandsmitglieder Michael Weil und Frank Belzer, Vorstandsvorsitzender Dr. Marcus Walden, Bürgermeisterin Barbara Schader, Bürgermeister Gottfried Störmer, Bürgermeister Volker Scheib, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thorsten Mühl und Bürgermeister Rainer Bersch. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – „Das Fundament der größten Sparkasse in Rheinland-Pfalz ist die Verlässlichkeit“, sagte die Bürstädter Bürgermeisterin Barbara Schader in ihrem Begrüßungswort zum vorweihnachtlichen, festlichen Treffen auf Einladung der fusionierten Rheinhessen Sparkasse, die noch vor einem Jahr etwas kleiner als Sparkasse Worms-Alzey-Ried firmierte. Verlässlich ist auch die alljährliche Spendenzahlung der Sparkasse für soziale Zwecke. Wie im Coronajahr 2021 erhielten die rechtsrheinischen Städte und Gemeinden die Gesamtsumme von 96.300 Euro, aufgeteilt nach Einwohnerzahl. Die Spende für Groß-Rohrheim in Höhe von 6.000 Euro nahm Bürgermeister Rainer Bersch entgegen. Was genau mit dieser Summe unterstützt wird, sei noch nicht beschlossen, teilte Bersch mit, vielleicht geht das Geld an den Kindergarten. Bürgermeister Volker Scheib erhielt für die Gemeinde Biblis 14.000 Euro, die wegen der guten Jugendförderung an DLRG und den Obst- und Gartenbauverein gehen werden. Die Stadtverwaltung Bürstadt erhielt 25.200 Euro, die für die Haltungs- und Bewegungsförderung von Kindern ausgegeben werden, wie Bürgermeisterin Schader mitteilte. Die besonderen therapeutischen Geräte für den Bewegungsraum der Kita Kunterbunt kosten etwa 26.000 Euro. Die Spende von 51.100 Euro für Lampertheim, die größte Kommune im Geschäftsbereich der Rheinhessen Sparkasse, soll laut Bürgermeister Gottfried Störmer relativ ausgewogen an Vereine, Organisationen und soziale Dienste wie Caritas, Diakonie, Tafel, Helping Hands und einige mehr verteilt werden. Mit dem 1. Stadtrat habe er überlegt, wer besonderer Unterstützung bedarf. Anders als bei der Spendenübergabe im September 2021, die wegen der Coronapandemie im kleinen Kreis von Bürgermeistern und Sparkassenvorstand stattfand, war diesmal wieder Präsenz von Angesicht zu Angesicht in vorweihnachtlicher Stimmung im größeren Rahmen möglich. Gemeinsam mit Vorstand und Sparkassenmitarbeitern, den Bürgermeistern sowie den Gästen aus der Lokalpolitik stand ein geselliger Abend im Bürgerhaussaal im feierlichen Ambiente mit einer erlesenen Speise- und Getränkekarte auf dem Programm. In seiner Rede zu Beginn des Abends betonte Vorstandsvorsitzender Dr. Marcus Walden die Verbundenheit der Sparkasse mit dem hessischen Teil des Geschäftsgebietes. Als positive Nachricht in dieser Zeit des rasanten Wandels nannte Walden die Rheinhessen Sparkasse als „neues Schwergewicht in der Finanzbranche“. Bürgermeisterin Schader dankte er besonders für ihre spontane Übernahme des Verwaltungsvorsitzes, nachdem der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling zum rheinland-pfälzischen Innenminister berufen wurde. Die Sparkasse sei ganz klar auf eine erfolgreiche Zukunft für die Menschen in der Region ausgerichtet, als Schwerpunkte nannte Walden die Digitalisierung bei gleichzeitiger Nachhaltigkeit. Sparkasse und das Ried verbinde mit 80 Jahren eine lange Zeit, durch die Fusion gelte das Jahr 1827 als neues Geburtsdatum der  Sparkasse. Zum Selbstverständnis der Sparkasse gehöre, der Region von den erwirtschafteten Erträgen etwas zurückzugeben. „Das macht die Sparkasse in diesem Selbstverständnis in der Finanzbranche einzigartig“, hob Walden hervor und machte zugleich deutlich, dass die wirtschaftliche Ertragskraft in diesen Zeiten des Wandels nur durch rechtzeitiges und richtiges Handeln erhalten werde. Dem geänderten Verhalten der Kunden werde durch ein breites und differenziertes Spektrum von Service- und Beratungsleistungen mit attraktiven Angeboten entsprochen.  Hannelore Nowacki

     

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