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  • Fr., 13. Dezember 2019, 07:53 Uhr
    Sparkasse Worms-Alzey-Ried spendete 96.300 Euro an vier Städte und Gemeinden im Ried

    Wirtschaftlicher Erfolg  macht Unterstützung möglich

    Ein schöner Abend mit vorweihnachtlicher Spende der Sparkasse Worms-Alzey-Ried an die rechtsrheinischen Riedkommunen. Im Bild (von links vorne): Bürgermeister Felix Kusicka aus Biblis, der Lampertheimer Bürgermeister Gottfried Störmer, Bürgermeisterin Barbara Schader aus Bürstadt und Bürgermeister Rainer Bersch aus Groß-Rohrheim und Sparkassenvorstand Dr. Marcus Walden, hinten die Vorstände Wolfhard Hensel und Frank Belzer. Foto: Hannelore Nowacki


    ROSENGARTEN – Als vorweihnachtliche Gabe sorgte die Spende von insgesamt 96.300 Euro für gute Stimmung bei den Bürgermeistern der vier Riedkommunen Lampertheim, Bürstadt, Biblis und Groß-Rohrheim.  In romantischer Atmosphäre im Restaurant Krug überreichte Sparkassenvorstand Dr. Marcus Walden am Dienstagabend die gehaltvollen Umschläge. Anteilig nach Einwohnerzahl erhielt die Stadt Lampertheim 51.100 Euro, die Stadt Bürstadt 25.200 Euro. An die Gemeinden Biblis und Groß-Rohrheim gingen 14.000 Euro und 6.000 Euro. Geld, das in den Kommunen alljährlich an soziale Einrichtungen und für soziale, kulturelle sportfördernde Zwecke weitergeleitet wird. Zum erfolgreichen Jahresabschluss mit der traditionellen Spendenübergabe hatte der Vorstand der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Dr. Marcus Walden, Frank Belzer und Wolfhard Hensel, neben den Bürgermeistern Gottfried Störmer, Barbara Schader, Felix Kusicka und Rainer Bersch und ehemaligen Bürgermeistern auch die Magistrats- und Gemeindevorstandsmitglieder, Parlamentarier sowie Mitarbeiter der Verwaltungen und Sparkassen-Mitarbeiter eingeladen, um gemeinsam zu feiern und einen angenehmen Abend zu erleben. Zuvor hatten sich die Teilnehmer der Verbandsversammlung bereits zu ihrer Sitzung getroffen. Der Lampertheimer Bürgermeister Gottfried Störmer lobte die Sparkasse Worms-Alzey-Ried in seinem Grußwort als verlässlichen Partner, der das ehrenamtliche und soziale Engagement in den Kommunen unterstützt, auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Ihn freute, dass auch viele Mitarbeiter der Sparkasse gekommen waren. Vorstand Dr. Walden zeigte sich von den kulinarischen Angeboten im hessischen Ried angetan, auch sei die Region wirtschaftlich gut aufgestellt, verkehrsgünstig gelegen, mit reizvoller Landschaft und demnach hoher Lebensqualität. Insbesondere inspirierte ihn der klangvolle Ortsname Rosengarten mit der Vorstellung eines Gartens voller duftender Rosen zum Blick auf die Menschen in den Entwicklungsländern, denen die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation seit 27 Jahren vor Ort unter anderem Wissen in kaufmännischen und Bankfragen vermittelt. „Die Welt ist nicht überall ein Rosengarten“, sagte Walden und wies auf den Internationalen Tag der Menschenrechte hin, der an diesem Tag ausgerufen war. Die Sparkasse Worms-Alzey-Ried sei für lokales Engagement bekannt, übernehme aber als Mitglied der Sparkassenstiftung auch über das nahe Umfeld hinaus Verantwortung. Warum die Sparkasse an die Riedkommunen spendet? Seit ihrer Gründung vor über 180 Jahren als regionales Kreditinstitut wolle die Sparkasse zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bürger beitragen und wirke in vielen Gremien mit, viele Mitarbeiter seien ehrenamtlich engagiert. Die Schuldnerberatung der AWO Bergstraße werde von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried mit der Sparkasse Starkenburg und der Sparkasse Bensheim seit 25 Jahren mit jährlichen Spenden unterstützt. Allerdings sei die Zinswelt auch für die Sparkassen kein Rosengarten, meinte Walden. Die Niedrigzinsen seien für das Geschäftsmodell der Sparkassen eine enorme Herausforderung. Was zähle, seien die persönlichen Kundenbeziehungen, nicht nur in den Geschäftsstellen, auch die Multimediacenter tragen zum Erfolg bei, betonte Walden. Dies sei eine ganz interessante Entwicklung, wie die letzten zwei bis drei Jahre gezeigt hätten. Mitarbeiter im hiesigen  Multimediacenter seien Menschen, die dort leben, wo auch ihre Kunden zuhause sind. Neben dem Online-Beratungsteam setze die Sparkasse auf die Kombination aus großen Beratungscentern wie im Ried und einem multimedialen Angebot, das laufend erweitert werde. Für Geschäftskunden habe die Sparkasse den persönlichen Beratungsservice durch Gründung eines Businesscenters eingerichtet. Kunden können so den Zugangsweg zur Sparkasse finden, den sie gerade bevorzugen. Nach diesen einführenden Worten waren die Gäste eingeladen, das gemeinsame Essen zu genießen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Hannelore Nowacki

     
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