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Fr., 27. Februar 2015, 11:36 Uhr
WuVV-Jahreshauptversammlung mit Blick auf die Gewerbeschau im September
Wirtschaftliches, gesellschaftliches und soziales Engagement
Der Wirtschafts- und Verkehrsverein Lampertheim ist im Spargelrat und im Festausschuss vertreten und beteiligt sich an der Ausstattung der Spargelkönigin. Archivfoto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Der Wirtschafts- und Verkehrsverein Lampertheim (WuVV) hatte seine 79 Mitglieder am Donnerstagabend zur Jahreshauptversammlung in das Restaurant „Paradies“ in der Friedrichstraße eingeladen. Wie der Vorsitzende Otto Edinger zu Beginn feststellte, war die Versammlung auch mit den fünfzehn anwesenden Mitgliedern einschließlich des fünfköpfigen Vorstandes laut Satzung beschlussfähig. Der Bericht des Vorstandes, den Lisa Scherdel vortrug, machte deutlich: Das Berichtsjahr 2014 war von zahlreichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten geprägt. Bei der Lampertheimer Messe war der WuVV als Schirmherr beteiligt und rund um das Spargelfest war der WuVV im Spargelrat und im Festausschuss tätig. Gemeinsam mit Stadtmarketing wurde der Spargelfest-Flyer herausgegeben. Der WuVV nahm an allen Veranstaltungen der Wirtschaftsförderung Bergstraße teil und pflegte den Kontakt zu den Nachbarvereinen. Eine eigene Veranstaltung im September zum Thema Mediation war ein Erfolg. Bei der gemeinsamen Aktion von WuVV und Stadtmarketing zum 3. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit wurden den Verteilern die Baumwolltaschen mit Aktionscoupons der beteiligten Geschäfte aus den Händen gerissen. Mit einem eigenen Stand war der WuVV beim Weihnachtsmarkt auf dem Europaplatz vertreten. Dabei wurden aus der Tombola 506 Euro eingenommen. Wie Helmut Hummel später erklärte, hatte die Lampertheimer Geschäftswelt sehr attraktive Preise zur Verfügung gestellt. Der auf 700 Euro aufgestockte Betrag werde zu gleichen Teilen einer bedürftigen Familie und der Diakonie-Einrichtung „Meine Zeit“ zugutekommen. Dies entspreche der WuVV-Satzung, die auch eine soziale Verpflichtung vorsehe. Die Kinderveranstaltung „Weihnachtsbäckerei“ im Rahmen des Weihnachtsmarktes wurde in Zusammenarbeit mit „cultur communal“ der Stadt Lampertheim durchgeführt. Der Vorstand wurde auf Antrag von Kassenprüfer Helmut Hummel einstimmig entlastet. Vorsitzender Edinger betonte den Vorteil der professionellen Kassenführung durch das beauftragte Steuerbüro. Im rollierenden Verfahren sieht die Satzung alle zwei Jahre die Neuwahl eines Kassenprüfers vor. Helmut Hummel, vor zwei Jahren gewählt, wird von Nunzio Galvagno abgelöst, der einstimmig gewählt wurde. Michael Jacobi ist noch ein Jahr im Amt. Die Versammlung fasste den Beschluss, die regulären Vorstandswahlen bei der nächsten Jahreshauptversammlung in einem Jahr durchzuführen, was bedeutet, dass der jetzige Vorstand drei Monate länger tätig ist. Vorsitzender Edinger rief die Mitglieder auf, sich jetzt schon Gedanken über die Wahl zu machen. Die derzeitigen Vorstandsmitglieder sind Otto Edinger (1. Vorsitzender), Günter Grimm (2. Vorsitzender), Kassenwart Klaus-Dieter Henners, Lothar Pfeiffer und Lisa Scherdel. Auf Nachfrage erklärte er, dass die Vorstandsitzungen am zweiten Donnerstag in den geraden Monaten stattfinden, zum Stammtisch für alle Interessierten und Mitglieder wird am zweiten Donnerstag in den ungeraden Monaten eingeladen. Für die WuVV-Gewerbeschau steht der Termin fest: Am Wochenende vom 4. bis zum 6. September wird sie in und an der Hans-Pfeiffer-Halle stattfinden. Das Organisationsteam zählt bis jetzt ein Dutzend Anmeldungen, bis Ende April sollen mindestens siebzig Prozent des Planziels erreicht sein. Horst Silonka, der das Team leitet, berichtete von unregelmäßiger Sitzungsteilnahme der eigentlich zehn Mitglieder zählenden Arbeitsgruppe und lädt weitere Unterstützer zur Mitarbeit ein. Der erste Aussteller-Informationsabend findet am Mittwoch, 4. März um 19.30 Uhr, im Gasthaus Krone in der Bauernstube statt. Die Idee des WuVV-Vorsitzenden, im Sinne der Willkommenskultur und Integration der Flüchtlinge Betriebsführungen anzubieten, fand bei der Versammlung große Zustimmung. Hannelore Nowacki