Bürgermeister Störmer mit Ideen bei Jahreshauptversammlung / Vielzahl an Aktivitäten
Wirtschafts- und Verkehrsverein blickt auf ein gutes Jahr zurück
Der Wirtschafts- und Verkehrsverein Lampertheim (WuVV) beteiligte sich im Berichtsjahr 2013 an mehreren gesellschaftlichen Ereignissen wie hier mit einem eigenen Stand auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Europaplatz. Archivfoto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Der Wirtschafts- und Verkehrsverein Lampertheim (WuVV) blickte bei seiner Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Biergarten „Zur Schwarzen Tränke“ auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück, was auch der Bericht des Vorstands zum Ausdruck brachte. Viele neue Ideen kamen bei der Aussprache zum Bericht des Vorstandes und des Kassenwartes auf den Tisch. Die Mitgliederliste des Vereins zählt 79 Mitglieder, der Einladung des Vorstandes zur Versammlung waren jedoch nur etwa sechzehn Mitglieder gefolgt. Dies kommentierte der Vereinsvorsitzende Otto Edinger mit einer humorgeprägten Anmerkung: „Wir werden von Mal zu Mal beschlussfähiger“. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und auch der neue Kassenprüfer Michael Jacobi, der nach den Regeln der Geschäftsordnung neu zu wählen war, kam einstimmig in sein Amt.
Die Versammlung sei eine rein formelle Angelegenheit, meinte der Vereinsvorsitzende, da die Mitglieder immer die Möglichkeit hätten, Anträge zu stellen und Projekte ins Leben zu rufen. Im Anschluss an den offiziellen Teil kündigte er eine offene Runde an. Zum ersten Mal in seiner Amtszeit nahm Bürgermeister Gottfried Störmer an der Jahresversammlung teil, der an die WuVV-Mitglieder appellierte, auch zukünftig am Geschehen in Lampertheim mitzuwirken und darüber hinaus zu prüfen, ob noch mehr gemeinsam mit der Stadt Lampertheim und auch mit Stadtmarketing umzusetzen sei. Der Applaus zeigte, dass der Bürgermeister hier wohl offene Türen einrennt. WuVV-Vorsitzender Edinger bezeichnete die die aktuelle Zusammenarbeit als „hervorragend“. Anklang fand Störmers Idee, das Thema „Spargel“ beim Spargelfest zukünftig stärker zu platzieren – er sei interessiert die WuVV-Meinung zu hören und Ideen aufzunehmen. Auch die Gewerbeschau sollte seiner Meinung nach etwas aufleben. Im Bericht des Vorstandes, den Lisa Scherdel vortrug, war die Rede von zahlreichen kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten, die das Berichtsjahr prägten, darunter die Teilnahme am Brauchtum der Fastnacht, der eigene WuVV-Stand auf dem Weihnachtsmarkt und der Gemeinschaftsstand bei den Gewerbeschauen in Mannheim Nord und Bürstadt.
Der Spargelfest-Flyer wurde erstellt und tausend Euro spendete der WuVV für die Bronzeskulptur der Spargelschälerin; auch an der Ausstattung der Spargelkönigin beteiligte sich der WuVV. Der Stammtisch wurde als Plattform für den Austausch auch für Nichtmitglieder ins Leben gerufen. Fazit des Vorstandes: „Der WuVV hat relativ viele Aktivitäten angegangen und die meisten erfolgreich umgesetzt“. Helmut Hummel regte an, die Präsentation des Industriegebiets Ost 2 zügig anzugehen und ein Gremium für die Umsetzung zu bilden. Viele neue Betriebe seien dazugekommen. Auch die Aktion „Würfeln für einen guten Zweck“ sollte wieder aufgenommen werden, damit ein größerer Spendenbetrag zusammenkomme.