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  • Do., 05. November 2015, 13:08 Uhr
    Neuausrichtung der Kooperationsvereinbarung zwischen WFB und Neue Wege

    Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH und Neue Wege schaffen Perspektive für Flüchtlinge

    Hauptziel ist, das Fachkräftepotenzial in der Gruppe der Flüchtlinge für die regionalen Arbeitgeber zu optimieren und zu steigern. Von links: Leiter des Eigenbetriebs Neue Wege Stefan Rechmann, Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf, Landrat Christian Engelhardt, Projektmanager des Fachbereichs Unternehmerservice Pierre Hanitsch und der Geschäftsführer der WFB Dr. Matthias Zürker präsentierten das neue Kooperationskonzept der Wirtschaftsregion Bergstraße GmbH und dem Eigenbetrieb Neue Wege. Foto: oh


    KREIS BERGSTRASSE - Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) Christian Engelhardt, Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf, Geschäftsführer der WFB Dr. Matthias Zürker und Eigenbetriebsleiter von Neue Wege Stefan Rechmann haben sich in den Räumlichkeiten des Jobcenters Bergstraße in Heppenheim getroffen, um die Neuausrichtung der Kooperationsvereinbarung zwischen Neue Wege und der WFB vorzustellen. „Das allgegenwärtige Flüchtlingsthema tangiert derzeit viele Bereiche der Kreisverwaltung und neben der Unterbringung ist vor allem die Integration in unsere Gesellschaft eine große Herausforderung. Zu einer erfolgreichen Integration der Menschen ist neben dem Erlernen der deutschen Sprache auch der Einstieg ins Arbeitsleben ein wichtiger und notwendiger Schritt. Aus diesem Grund ist die Neuausrichtung der Zusammenarbeit und Kooperation der Akteure mit Aufnahme einer neuen Zielgruppe, der Flüchtlinge, mehr als notwendig“, erklärte Kreisbeigeordneter und zuständiger Dezernent für das Ausländer- und Integrationswesen Matthias Schimpf. Das Ziel der Zusammenarbeit ist Flüchtlinge ohne Status in kurzer Zeit für den regionalen Arbeitsmarkt zu qualifizieren und um sie dort auch zu integrieren. Die WFB nimmt dabei die Rolle der Bedarfsermittlung vor um zu klären welche Stellen auf dem Arbeitsmarkt vakant sind. Der Eigenbetrieb Neue Wege hingegen kümmert sich um die Bereitstellung der Kräfte und die Qualifizierungsakquise der Flüchtlinge, um die Stellen passend zu besetzen. „Das Verzahnen der vorhandenen Ressourcen von Neue Wege und WFB führt zu einer Win-Win-Situation für die Wirtschaft sowie für die Menschen, die auf der Suche nach einer neuen Perspektive und einer besseren Zukunft sind“, ergänzt Landrat Christian Engelhardt. In einer Präsentation erläutert Pierre Hanitsch, Projektmanager Unternehmerservice und Zuständiger für das Kooperationsprojekt Neue Wege, dass die Ausrichtung des Kooperationsprojektes das Sammeln von potenziellen Fachkräfte-Profilen, der Beratung, Klärung der Chancen auf dem regionalen Arbeitsmarkt, der Arbeitsvermittlung und der Netzwerkarbeit beinhaltet. Neben der Entwicklung von Job-Perspektiven für Flüchtlinge mit einer Fachkräftequalifikation, und Entwicklung von Fachkräften für die regionalen Arbeitgeber ist das Hauptziel, das Fachkräftepotenzial in der Gruppe der Flüchtlinge für die regionalen Arbeitgeber zu optimieren und zu steigern. Der Geschäftsführer der WFB Dr. Matthias Zürker und Neue Wege Eigenbetriebsleiter Stefan Rechmann sind sich einig, dass durch die Zusammenarbeit Synergieeffekte genutzt werden können und ein Standardverfahren auf den Weg gebracht werden kann. zg

     

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