PSYCHO-SOZIALE BERATUNG: EUTB® Bergstraße als „Best Practice“ bei hybrider Schulungsveranstaltung der bundesweiten EUTB® Stellen
Wissenstransfer und Vernetzung
Best Practice Runde auf dem Podium. Foto: Bundesministerium für Arbeit und Soziales/Boelter
KREIS BERGSTRASSE – Im Rahmen der fachlichen Begleitung der bundesweit rund 500 EUTB®-Angebote fand vom 7. - 8. Juli eine hybride Schulungsveranstaltung statt: Es waren sowohl Beraterinnen und Berater vor Ort im Wälderhaus in Hamburg anwesend, als auch digital zugeschaltet. Die Veranstaltung wurde von der Fachstelle Teilhabeberatung im Namen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales organisiert.
Im Zentrum der zweitägigen Schulungsveranstaltung standen neben dem Wissenstransfer und der Möglichkeit, sich zu vernetzen und auszutauschen das beraterische Handeln unter dem Thema „Teilhabe stärken – bedarfsorientierte Beratung in der EUTB®“.
Die EUTB® Bergstraße, vertreten durch Projektleiterin Petra Thaidigsmann, war zu einer Best Practice Runde zu auf das Podium eingeladen worden. „Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, unsere Erfahrungen an unsere Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland weiterzugeben und für die damit verbundene Würdigung unserer Beratungsarbeit im Kreis Bergstraße.“ sagt Petra Thaidigsmann.
Die Veranstaltung wurde durch Kerstin Griese, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales eröffnet. Sie würdigte die Arbeit der Beraterinnen und Berater in den EUTB®-Angeboten in den vergangenen, schwierigen zwei Jahren und bedankte sich dafür, dass trotz vieler Hindernisse das Beratungsangebot aufrechterhalten werden konnte. Sie merkte an, dass Corona Inklusion zwar erschwert habe, sie sei aber zuversichtlich, dass durch gute Beratung in den EUTB®-Angeboten mehr Menschen das Budget für Ausbildung bzw. das Budget für Arbeit wahrnehmen könnten. Diese im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes neu geschaffenen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen Menschen mit Behinderungen alternative Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt. Nähere Informationen zu diesen und weiteren Leistungen erhalten Sie gerne bei der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®):
Die EUTB® Bergstraße berät Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige und Bezugspersonen. Sie geht auf alle Fragen ein, zum Beispiel aus den Bereichen: Arbeit, Freizeit, Kita und Schule, Wohnen oder auch Pflege, Assistenz und Persönliches Budget. Die Beratung ist kostenlos und barrierefrei. Neben persönlichen Beratungsgesprächen in den Beratungsstellen in Birkenau, Bensheim und Fürth, bietet die EUTB® Bergstraße auch telefonische Beratung, Online-Beratung und Beratungsspaziergänge an der frischen Luft an.