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  • Do., 27. Februar 2014, 10:24 Uhr
    Fastnacht in der Seniorenbegegnungsstätte Alte Schule

    Wo die blauen Engel mit Dottore Amore tanzen

    So sieht gute Stimmung aus. Spaß an der Freude und am süßen Lutscher, schwungvolle Musik und humorvolle Wortbeiträge begeisterten das Publikum. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Wo ist eine Hochburg der Fastnacht im Ried? Und wo tanzen blaue Engel mit Dottore Amore? Da gibt es nur eine richtige Antwort: In der Seniorenbegegnungsstätte Alte Schule. Hier begegneten sich am Dienstagnachmittag zauberhafte Damen mit bunten Hüten, mondäne Diven und lustige Tanzteufel, die einträchtig mit stattlichen Kapitänen zur See, Hawaiiurlaubern und anderen fröhlichen Herren auf kleinem Raum große Fastnacht feierten. Nach Herzenslust wurde gelacht, getanzt und geschunkelt. Auf mindestens vier unterhaltsame Stunden war das Fastnachtsprogramm angelegt. Die musikalische Ankündigung von Moni & Wolf „Wir machen durch bis morgen früh“ entsprach ganz dem närrischen Lebensgefühl der bunten Gesellschaft. Mit einem rasanten Potpourri vieler bekannter Stimmungslieder leiteten die beiden Vollblutmusikanten  das Programm ein und machten so weiter bis zum Schluss und Ausklang. Von „I sing a Lied für Dich“ vom Alpenvolksrocker über „Rot sind die Rosen“ hieß es heiter „Auf die Bäume ihr Affen“ und „Kölle Alaaf“. Heinz-Dieter Schäfer, Vorsitzender des Seniorenbeirates, führte mit Lust und Witz durch das Programm. Inmitten der „blauen Engel“ der Seniorenbegegnungsstätte tanzte und schunkelte er mit, seine orange leuchtende Warnweste wies ihn dank eindeutiger Beschriftung als „Dottore Amore“ aus. Evelyne Hein hatte zwei Rasseln taktvoll als Klangkörper im Stimmungseinsatz, vertiefte sich jedoch auch mit Johanna Fetsch in ein Zwiegespräch, das die Zuhörer zum Lachen verleitete. Als Raumpflegerinnen oder Bodenmasseusen, wie der Dottore anschließend anmerkte, waren sie jedoch stark vom beruflichen Thema abgeschweift. Ein heiter gereimtes Intermezzo von Johannes Hahl folgte.

    Die Reihen wogten im Schunkelrhythmus, Moni & Wolf trieben mit ihren Musikschätzen das Stimmungsbarometer hoch und die blauen Engel tanzten, wenn sie nicht gerade Dienst taten. Foto: Hannelore Nowacki


    Viel Applaus erhielt die Minigarde des 1. Carneval-Clubs Rot-Weiß für ihre bezaubernde Tanzvorführung zum „Lummerlandlied“. Die jüngsten Gardetänzerinnen zählen erst drei und vier Lenze, kommen mit ihrem Können aber schon ganz groß heraus. Christa Müller, in Lampertheim als Büttenrednerin bekannt, hielt einen Vortrag, verstärkte aber zuvor die „Blauen Engel“ bei ihrer Tanzeinlage. Wie es sich für einen bayerischen Schuhplattlertanz gehört, wurde kräftig auf Tisch und Schenkel geklopft. Mit Spannung erwartet wurde die Büttenrede von Johanna Fetsch. Stadtprinzessin Sally I. mit Hofstaat hatte sich auf ihrer Rundreise durch Lampertheim verspätet. Wer darüber untröstlich war, konnte zu einem Schnuller greifen. Auf den fastnachtlich geschmückten Tischen mit Luftschlangen und passenden Servietten waren genügend Schnuller deponiert, die als süße Lutscher endeten. Die blauen Engel hatten eben an alles gedacht, ihnen war die einfallsreiche Dekoration zu verdanken. Sie hatten sich wie immer auch der Bewirtung angenommen. Serviert wurden zu Beginn auf Wunsch Kräppel und Kaffee, danach waren Sekt und Wein gefragt. Hannelore Nowacki

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