Pappelfest bei Naturfreunden und Odenwaldklub gut besucht
„Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“
Beim Pappelfest sitzt man am liebsten im Grünen wie hier bei den Naturfreunden und genießt den Sommertag, auch wenn es heiß ist. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Gesang und Forelle im Grünen, frische Luft und ein tiefgrünes Blätterdach, das bei hochsommerlichem Wetter schönen Schatten spendet – so ließ es sich beim Pappelfest gut aushalten. Am Sonntag lockte das perfekte Ausflugswetter die Besucher mit Auto und Fahrrad sehr zahlreich ins grüne Paradies von Lampertheim, wo Naturfreunde und Odenwaldklub am Sandtorfer Weg mit ihrem Spezialgebiet glänzen: Sie bieten ihren Gästen eine reichhaltige Speisekarte und angenehmen Aufenthalt. Auch viele Vereine besuchten das Pappelfest, wie die Radsportler, die Angler und einige Gesangvereine. Bei den Naturfreunden hatte das Pappelfest schon am besonders heißen Samstagnachmittag angefangen. „Der Sonntag ist aber unser Haupttag“, erklärte Naturfreunde-Vorsitzende Petra Below im Gespräch mit dem TIP. Schon seit Donnerstag wurde aufgebaut, am Montag wird abgebaut. Bis zu 25 Helferinnen und Helfern waren als eingespieltes Team aktiv. Hackbraten und Fleisch sind Spitzenqualität vom Metzger, die Grillspieße werden selbst bestückt und auch die Kuchen werden mit Liebe selbst gebacken. Gut speisen und singen gehört zur Tradition der Gesangvereine bei ihrem Besuch. Der MGV 1840 unter der Leitung von Fritz Medert sorgte mit drei Liedern für Hörgenuss - „Rauschen die Quellen im Talesgrund“ und „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“ und dann das Leib- und Magenlied „Jenseits des Tales“. Mitglieder der Chorgemeinschaft des MGV Cäcilia und MGV Sängerbund-Sängerrose ließen sich das Beisammensein nicht entgehen, überließen jedoch das Singen wegen Urlaubs ihres Dirigenten der Liedertafel mit ihrem Chorleiter Alexander Marx. Dem schwungvollen „Diridonta“ folgten die besinnlichen „Glocken der Heimat“ und ein Stück von Mozart. Beim Odenwaldklub waren die Plätze im großen Zelt begehrt, aber auch im Lokal des Vereinsheims hatten sich lebhafte Tischrunden zusammengefunden. „Wir sind schwer am Arbeiten“, sagte Pressesprecher Marius Schmidt, während er Gästen die bezahlten Bons überreichte – schon standen die nächsten Gäste an der Kasse. Die geräucherte Forelle wurde schon gegen 13 Uhr von der Speisekarte gestrichen, sie war allen anderen leckeren Angeboten davongeschwommen. Mehrere Ortsgruppen des Odenwaldklubs hatten sich nach Lampertheim aufgemacht, darunter die Heddesheimer und Bensheimer. Für das Wohlbefinden der Gäste waren ein Dutzend Helferinnen und Helfer zuständig, die Speisen wurden an den Tisch gebracht. Auch das 34. Pappelfest war ein voller Erfolg, was Schmidt auf die Formel brachte: „Die Idee ist frisch“. Hannelore Nowacki
Das Pappelfest beim Odenwaldklub ist ein Ereignis mit geräucherter Forelle und gemütlicher Unterhaltung – zu Mittag gut gegessen, die Stimmung ist bestens. Foto: Hannelore Nowacki