Fr., 23.10.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 23. Oktober 2026, 10:35 Uhr
    BAUGENOSSENSCHAFT LAMPERTHEIM: Mitgliederversammlung einstimmig für 3 Prozent Dividende / Vorstand sieht solide Basis

    Wohnen bei der Baugenossenschaft sehr gefragt

    Nach harmonischer Mitgliederversammlung und positiven Berichten zur wirtschaftlichen Lage: Aufsichtsrat und Vorstand der Baugenossenschaft Lampertheim vor dem Banner mit dem neuen Leitspruch auf der Bühne der Notkirche.
    Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – „Weil Wohnen mehr ist als ein Vertrag“. Der neue Leitspruch schmückt das Banner der Baugenossenschaft Lampertheim (BGLA) und die zu einem Herzen geformten Hände unterstreichen diese freundliche Botschaft, die bedeutet „Gemeinsam Zuhause in Lampertheim“. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Baugenossenschaft Lampertheim (BGLA) war das Banner im Blickpunkt auf der Bühne der Notkirche, auf der Vorstand und Aufsichtsrat Platz genommen hatten. Im Saal verfolgten etwa vierzig Mitglieder die Berichte, viele Plätze im großen Saal waren leer geblieben. Bei den Abstimmungen kamen nur die ausgeteilten grünen Ja-Karten zum Einsatz, einstimmig wurde über die Verwendung des Bilanzgewinns 2025, die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates abgestimmt und ebenfalls einstimmig wurden die beiden ehrenamtlichen Aufsichtsratsmitglieder Helmut Gärtner und Katharina Rohde wiedergewählt. Einstimmig wurde die Auszahlung von 3 Prozent Dividende beschlossen, die am 29.10.2026 überwiesen werden soll. Etwas ungewohnt war die neue Örtlichkeit, aber das freundliche Ambiente passte zum harmonischen Verlauf und den guten Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung, die Vorständin Martina Sotornik in ihrem Bericht über das Geschäftsjahr 2025 verkündete. Nach dem offiziellen Teil des Abends mit einer abzuarbeitenden Tagesordnung waren die Mitglieder wie in den vergangenen Jahren gewohnt zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Vorausschauend teilte Vorständin Sotornik den Mitgliedern mit, dass „uns das Schnitzel sicher ist“. Ein appetitanregendes Büffet hatte Cateringservice Ingos Kochschule aufgebaut, das Aufsichtsratsvorsitzender Walter Konrad nach einer knappen Stunde eröffnete. Die Tische waren hübsch mit Alpenveilchen im Topf dekoriert. Wie gewohnt konnte Konrad berichten, dass die Prüfung des Verbandes der süddeutschen Wohnungswirtschaft in Frankfurt dem Vorstand die ordnungsgemäße Geschäftsführung bescheinigt hat und auch der Aufsichtsrat seinen Aufgaben ordnungsgemäß nachgekommen sei. Dass auch die früheren Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes gekommen waren, freute ihn besonders als Zeichen der Verbundenheit. Zur Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder erhoben sich alle von ihren Plätzen. 

    Attraktive Mieten – große Nachfrage

    „Unsere Gesellschaft hat sich verändert – wir erleben eine wirtschaftliche Entwicklung, die viele Menschen beschäftigt“, sagte Vorständin Martina Sotornik einleitend in ihrem Bericht über das Geschäftsjahr 2025. Um so wertvoller sei eine gute Nachbarschaft. Der Wunsch nach stabiler Miete sei groß, entsprechend auch die hohe Nachfrage bei der BGLA. Der direkte  persönliche Kontakt bleibe weiterhin wichtig, zusätzlich würden die digitalen Angebote weiterentwickelt. Schwerpunkt der BGLA sei die Instandhaltung um die Wohnqualität für die kommenden Jahre zu sichern. Für die Sanierung von Wohnungen nach Auszug nach den gesetzlichen Anforderungen für zeitgemäßes Wohnen wurden 680.000 Euro eingeplant, was 38.000 Euro pro Wohnung bedeute. Insgesamt beträgt der Bestand 838 Wohnungen, 1.165 Mitglieder zählt die Baugenossenschaft. Mit dem Ziel einer zuverlässigen und wirtschaftlichen Wärmeversorgung werden in einigen Objekten neue Heizungsanlagen eingebaut. Auch die Mieten sollen soweit wie möglich gehalten werden. Arbeitsabläufe bei der Sanierung werden optimiert und schneller wie zum Beispiel durch ein eigenes Malerteam. Die anwesenden neuen Mitarbeiter stellte Sotornik den Mitgliedern vor. Zum 80-jährigen Jubiläum betonte die Vorständin: „80 Jahre sind Anlass zur Freude, aber auch Verpflichtung“. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ meldeten sich einige Mitglieder zu Wort, die ihren Unmut über die Vielzahl der Tauben und deren Fütterung durch Mieter kundtaten. Das Problem: Am Haus überall Verschmutzungen, jedoch offenkundig keine Einsicht bei den Tauben- und Vogelfreunden, die mit Futter nicht sparen. Auch würden die Tauben das ganze Jahr über brüten. Vorständin Sotornik berichtete von den Beschränkungen durch den Naturschutz und die Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde. Ein weiteres Thema war die Mülltrennung, die häufig nicht funktioniere und durch Sonderabfuhren für den Restmüll die Nebenkosten in die Höhe treibe, was einem Mitglied bitter aufstößt. Auch hier erklärte Sotornik, die Verwaltung habe alles unternommen, um das Verhalten der Mieter zu ändern. 

    Hannelore Nowacki

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige Palais Landau
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2