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  • Mi., 09. März 2016, 14:45 Uhr
    Weitere sechs Objekte für 69 Flüchtlinge angemietet, dabei erstmals in Hüttenfeld / Freiwilligendienststelle wird besetzt

    „Wollen an Konzept der dezentralen Unterbringung festhalten”

    LAMPERTHEIM – Einen Überblick über die aktuelle Situation bezüglich der Flüchtlinge bot der Erste Stadtrat Jens Klingler während eines Magistratspressegesprächs. Mit Stand vonm Mittwoch, 9. März 2016, sind in Lampertheim 297 Flüchtlinge untergebracht. Doch noch in dieser Woche wird die 300er-Marke übersprungen werden, wenn acht Personen ihre neue Unterkunft in der Wilhelm-Leuschner-Straße beziehen.

    „Sechs Objekte werden derzeit für die Unterbringung von insgesamt weiteren 69 Personen vorbereitet, davon erstmals auch in Hüttenfeld für 25 Personen”, erläuterte Jens Klingler. Bisher seien in Lampertheim durch die Stadt mit den oben genannten insgesamt 35 Objekte zur Unterbringung angemietet worden, zwei weitere für insgesamt 38 Personen sind in Planung.

    Und auch die 114 Plätze, die derzeit in Bau sind, werden dazu beitragen, dass Lampertheim seine Aufgaben bezüglich der Flüchtlingsunterbringung leisten kann. „Dennoch sind wir immer auf der Suche nach weiterem Wohnraum, um an unserem Konzept der dezentralen Unterbringung festhalten zu können”, ergänzte Bürgermeister Gottfried Störmer. Denn nach wie vor fahre der Kreis auf Sicht und könne keine konkreten Angaben bezüglich des Zuwachses an Flüchtlingen machen.

    „Mittlerweile geben wir den Standort der angemieteten Wohnungen erst bekannt, wenn der Vertrag unterschrieben ist. Denn es passiert immer wieder, dass von Seiten der Anwohner Druck auf den Vermieter ausgeübt wird, den Wohnraum nicht für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen”, so Jens Klingler weiter. Gleiches gelte für den Kreis, der auch sechs Objekte in Lampertheim für Flüchtlinge angemietet habe.

    Eine positive Veränderung ist in Bezug auf die Betreuung der Flüchtlinge zu verzeichnen: So kann die Stelle des Bundesfreiwilligendienstes besetzt werden. Spätestens bis zum 1. April wird der junge Mann, der aus einer anderen Maßnahme auf diese Position wechselt, bis Oktober Sozialarbeiterin Kristina Delceva tatkräftig unterstützen. „Bei einer positiven Entwicklung soll die Stelle anschließend fortgeführt werden”, zeigt sich Jens Klingler optimistisch. Benjamin Kloos

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