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Mi., 27. August 2014, 22:52 Uhr
Attraktiver Mix aus Rummel, Wein, Fischertradition und atemberaubenden Fahrgeschäften
Wormser Backfischfest öffnet ab Samstag für neun Tage lang die Pforten
Tradition gepaart mit guter Laune: Das Wormser Backfischfest wird am Samstag eröffnet. Archivfoto Nibelungen Kurier
WORMS - Nichts begeistert die Wormser mehr wie das Backfischfest, und auch in das Nibelungenland reicht die Anziehungskraft stark hinein. Denn über die Rheinbrücke ist es nur ein kurzer Weg, und schon von hessischer Seite aus kann man das Riesenrad erblicken oder das Feuerwerk am zweiten Backfischfestsonntag bestaunen. Am Samstag öffnet das traditionsreiche Fest seine Pforten, um bis zum 7. September für neun Tage lang in seiner 81. Auflage wieder die Massen anzulocken.
Natürlich fehlt auch in diesem Jahr auf dem größten Volks- und Weinfest am Rhein keine der traditionellen Veranstaltungen, wie die Eröffnung auf dem Marktplatz, der große Festumzug - bei dem auch wieder zahlreiche Teilnehmer aus dem Ried dabei sein werden -, Hagens Weinschatzparty, der Hausfrauen- und der Seniorennachmittag, die Fischerwääder Kerb sowie der Wormser Abend und das Feuerwerk. Das heiß umkämpfte Fischerstechen im Floßhafen findet 2014 mittlerweile sogar zum 65. Mal statt. Gemäß dem Motto „wer rastet, der rostet“ wurde aber durch alle Aktiven auch an vielen kleinen Schrauben gedreht, um das Volksfest für die Zukunft zu rüsten. So dürfen die Besucher dank des Hauptsponsors Sparkasse Worms-Alzey-Ried auch in diesem Jahr wieder durch ein einladendes Eingangstor zum Rummelplatz bummeln. Dort wartet ein bunter Mix modernster Fahrgeschäfte auf Jung und Alt. Und wer auf die Fischerwääder Kerb geht, darf sich dieses Jahr über eine zweite Bühne mit Live-Musik freuen.
Das Herz des Backfischfestes ist der „Wonnegauer Weinkeller“. Hier pulsiert das Leben und es herrscht neun Tage lang eine tolle Stimmung. Rund um das Zelt bieten zudem zahlreiche Stände, Buden und Gartenwirtschaften, wie etwa der Bauern-Grill, Erfrischungsgetränke und Speisen an. „Mit Hagens Weinschatz haben die Weinliebhaber am Montagabend die Möglichkeit, über 400 Weine aus dem Wonnegau und ihre Winzer kennen zu lernen. Damit bieten wir eine der größten Weinproben der Region an“, so Dr. Andreas Schreiber, Erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft Wonnegauer Weinkeller.
Attraktive und vielfältige Fahrgeschäfte ziehen jedes Jahr in ihren Bann. Archivfoto Nibelungen Kurier
Großer Beliebtheit erfreuen sich natürlich die vielen spektakulären Fahrgeschäfte. Direkt von der Weltstadt Paris nach Worms kommt die weltweit größte transportable Geisterbahn, das „Daemonium“. Nur mit Glück und Geschick ist es gelungen, den Betreiber auf den Festplatz zu locken. Der Besucher wird auf einer drehbaren Gondel frontal auf vier Ebenen durch die Gruselszenerie gefahren. Ein weiteres Highlight ist das Fahrgeschäft „Konga“. Die mit 45 Metern größte transportable Themen-Riesenschaukel der Welt sorgt mit seinem Urwald-Design für Dschungelatmosphäre und Adrenalinkicks. Neben den Klassikern wie „Breakdance“, dem Kettenkarussell oder den „Waterballs“ unter der B9-Brücke gibt es auch viel Neues zu entdecken. Natürlich wird ein Riesenrad und eine große Wildwasserbahn „Poseidon“ da sein.
Nicht zu kurz kommen beim Backfischfest die kulinarischen Leckereien: von Zuckerwatte, über gebrannte Mandeln, Speiseeis und Lebkuchenherzen bis hin zu Pizza, Bratwurst, Hamburger und natürlich Backfisch in allen Variationen. Eine besondere Adresse ist hier die Fischbraterei Bauer auf dem Festplatz.
„Die bunte Vielfalt der Fahrgeschäfte verdanken wir dem hohen Stellenwert und guten Ruf, den das Wormser Backfischfest bundesweit bei Schaustellern genießt“, ergänzt René Bauer, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Wonnegau-Worms: „Auch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Schaustellern und der Stadt Worms spielt hierbei eine große Rolle. Durch diese positiven Aspekte sind wir gemeinsam auf dem richtigen Weg, das Backfischfest zum größten und schönsten Volksfest in der Metropolregion Rhein-Neckar zu machen.“ Gernot Kirch
Das Fischerstechen erinnert an die lange Geschichte des größten Wein- und Volksfestes am Rhein und an die Tradition der Fischer in der Nibelungenstadt. Archivfoto Nibelungen Kurier