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  • Mi., 26. Juli 2017, 09:26 Uhr
    Überragende Bilanz bei Süddeutschen Meisterschaften im Kanurennsport

    WSV Lampertheim holt 14 x Gold, 13 x Silber und 18 x Bronze

    Merlin Treuer und Simon Specht gewannen über 500, 1000 und 5000 Meter im Kajakzweier der männlichen Jugend jeweils überlegen ihre Rennen. Foto: oh

    LAMPERTHEIM – Die Süddeutschen Meisterschaften im Kanurennsport fanden 2017 in Mannheim statt, das Team des Wassersportvereins nahm mit 40 Sportlern daran teil. Insgesamt 45 Medaillen errangen dabei die Lampertheimer Sportler: 14 x Gold, 13 x Silber und 18 x Bronze – und das alles von den Schülern B bis zur Herren-Leistungsklasse.
    Der herausragende Mannschaftsteil war dabei die männliche Jugend, die in allen Rennen eine Medaille erkämpften. Simon Specht und Merlin Treuer gewannen die Zweierrennen über die 500, 1000 und 5000 Meter und waren damit das erfolgreichste Duo der Meisterschaft. Auch in den Einerfinals waren sie immer ganz vorne mit dabei: Silber gab es für Merlin Treuer über 200 und 1000 Meter sowie Bronze über die 500-Meter-Strecke, wobei alle Rennen ganz enge Zieleinläufe hatten. Über die 200 Meter der männlichen Jugend gab es noch Bronze für Simon Spech, der in allen Rennen der schnellste 15-Jährige war. Auch die Vierer erreichten über die 500 Meter der männlichen Jugend Bronze und eine Klasse höher gab es im 200-Meter-Rennen der Junioren überraschenderweise Bronze – mit in den Booten saßen Bastian Lulay und Janek Soballa.
    Für die Herren-Leistungsklasse war die Süddeutsche der Saisonhöhepunkt, da sie nicht an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen können. Zur Überraschung aller fuhren sie gegen die Profiteams ganz vorne mit – und das auch bei der trainingsintensiven Strecke über 1000 Meter. Jan Brechenser und Dimitri Issak erkämpften sich im Zweier Bronze und im Team Hessen im Vierer gab es sogar Silber. Das Highlight der Regatten ist der Vierer über 200 Meter: Hier schickte der WSV Lampertheim Jan Brechenser, Marco Brechenser, Kevin Marzahn und Paul Machnik ins Rennen. Nach einen schlechten Start fuhr das Team vom letzten Platz ganz nach vorne. Das Zielgericht brauchte 15 Minuten, um den Zielfilm immer auszuwerten. Am Ende gab es zwei Sieger und das WSV-Team war 4/100 Sekunden dahinter. Auch in den Einerrennen hat der WSV tolle Ergebnisse erreicht. Björn Bartel errang über 200 und 500 Meter jeweils Bronze. Mit in den Finals waren noch Jan und Marco Brechenser, die mit den Platzierungen 5 und 8 sehr zufrieden waren. Björn Barthel war zudem in den Mannschaftsboote erfolgreich und holte in den Renngemeinschaften Gold und Silber
    Eine tolle Ausbeute hatten auch die männlichen Schüler A des WSV. Im Einer kam Janek Soballa über 500 und 1000 Meter jeweils zu einem zweiten Platz. Auch im Zweier gab es für Janek Soball und Lukas Schühle mit Bronze Edelmetall. Auch der Langstrecke wollte man zu zwei Medaillen kommen, damit alle sechs Schüler des WSV eine Medaille erringen können. Der Trainer war überglücklich, dass dies dann auch tatsächlich gelang. Im Zweier über die 2000 Meter kamen Janek Soball und Heiko Graef zu Silber und der Vierer Lukas Schühle, Lucas Gotha, Philipp Reiber und Anton Klose erkämpfte sich Bronze.
    Bei den Schülerinnen zeigten Franka Thierfelder und Klara von Allwörden, dass sie zu schnellsten in Süddeutschland bei den 13-Jährigen gehören. Die weibliche Jugendfahrerinnen Sarah Bauer und Lea Custodis erreichten alle Finalrennen und platzierten sich immer im vorderen Mittelfeld. Im K4 der weiblichen Jugend über 500 Metergab es mit überraschend deutlichen Vorsprung die Goldmedaille im Team Hessen für die weibliche Jugend.
    Im Rahmen der Süddeutschen Meisterschaft kämpften auch die Schüler B um Medaillen, aber nicht um Meisterschaftstitel die gibt es in diesem Alter noch nicht. Auch hier war der Wassersportverein sehr erfolgreich: Gold gab es je zweimal für Hannah Henkelmann, Cara di Virgilo und Allesandro Paterna. Silber sicherten sich je zweimal Marlene Görling und Anna Hofmann, einmal Silber gab es für Jeremy Schön und Cara di Virgilo. Bronze ging an Zoe Klett, Marlene Görling, Paul Gutschalk und David von Allwörden. zg
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