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Di., 28. Mai 2019, 09:51 Uhr
30 mal Gold, 30 mal Silber und 19 mal Bronze / Franka Thierfelder erfolgreichste Sportlerin der Regatta
WSV überzeugt bei Heimregatta als stärkstes Team
Die erfolgreiche Leistungsklassenmannschaft des WSV Lampertheim konnte bei der Heimregatta alle Leistungsklasserennen gewinnen. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Der Wassersportverein Lampertheim war auf seiner Heimregatta nicht nur das größte, sondern auch das erfolgreichste Team. Die Spargelstädter holen 30 mal die Goldmedaille, 30 mal Silber und 19 Bronzemedaillen, viel Sportler durften sich für ihre Finalsiege auch über einen Pokal freuen. Siege und Medaillen errang der Wassersportverein von den jüngsten der Alterklasse 7 bis zur Leistungsklassen.
Erfolgreichste Sportlerin der Regatta war die Jugendfahrerin Franka Thierfelder, sie holte sich siebenmal die Goldmedaille. Um so erfolgreich zu sein startete sie auch im Einer über die 200- und 500-Meter-Strecke in der Juniorenklassen und errang dort auch die Siege. Ihre Mannschaftskollegin Klara von Allwörden war im Jugendeiner immer vorne mit dabei und natürlich war dieses Duo auch in den Mannschaftsboote nicht zuschlagen.
Auch bei der männlichen Jugend waren die Sportler des WSV nicht zu schlagen. In den Einerrennnen gab es aber je ja nach Strecke unterschiedliche Sieger. Im Einerder Jugend AK15 gewann Philipp Reiber über 200 und 500 Meter die Goldmedaille. In der Klasse AK16 teilten die Lampertheimer Jungs die Siege: Über 200 und 5000 Meter war der Goldmedaillengewinner Heiko Graef und über die 500-Meter-Strecke ging Lucas Gotha als Erster über die Ziellinie. Im 200-Meter- Einerrennen gab es gleich einen dreifachen Erfolg: Hinter Heiko Graef holten sich Lucas Gotha und Janek Soballa die weiteren Medaillen. In den Mannschaftsbooten lief es auch optimal und es gingen alle Siege nach Lampertheim. Auf der Langstrecke teilte man die Sportler so auf, dass diese den maximalen Erfolg erreichen konnten, da es auf der 5000-Meter-Strecke auch um den Hessenmeistertitel ging. Diesen sicherte sich im EinerHeiko Graef und im Zweier das Duo Lucas Gotha und Philipp Reiber. Bronze ging in diesem Rennen an Leon Bucher und Anton Klose.
Die zwölfköpfige Leistungsklassenmannschaft des Wassersportvereins holte ebenfalls alle Siege in dieser Klasse nach Lampertheim. Im Einer ging der Sieg über 200 Meter an den Neu-Lampertheimer Jona Schulz und über 500 Meter gewann Jan Brechenser. Im Zweier hatten die Lampertheimer vier Boote im Finale und es gab einen Doppelsieg: Gewinnen konnten Jan Brechenser und Björn Barthel vor Marco Brechenser und Dimitri Isaak. Im Langstreckenzweier über die 5.000-Meter-Strecke gab es lange ein Kopf an Kopfrennen. Am Endesetzen sich aber Marco Brechenser und Carlo Pfitzenreuter 1.000 Meter vor dem Ziel ab und gewann dieses Rennen vor ihren Vereinskollegen Dimitri Isaak und Jan Heilmann. Auch der Vierer der Herren wurde dominiert von Blau-Weiß: Gleich drei Vierer waren am Start und alle Medaillen gingen nach Lampertheim.
Immer besser in Form kommen die Schüler A des Wassersportvereins. Wie schon auf den vorangegangen Rennen zeigte der Schülerinnen A Vierer ein tolles Rennen. Als jüngstes Boot errangen Anna Hofmann, Alexa Vogt, Marlene Görling und Emilia Paterna die Silbermedaille. Bei den männlichen Schülern konnte der Zweier Jonathan Hintz und Tim Walter mit einer Goldmedaille auf der Langstrecke überzeugen. Leider musste das Team Jonathan Hintz, Tim Walter, Nils Gutschalk und Mattheo Hermann nach langer Führung den Sieg noch kurz vor dem Ziel abgeben und wurden knapp geschlagen Dritte.
Jeder Sieg und jede Medaille ist etwas ganz besonderes für Jüngsten bei den Wettkämpfen. Gleich in seinen ersten Rennen errang in der der AK7 Felix Pott zweimal Gold im Einer. Bei den 10-Jährigen war Jeremy Schön der strahlende Sieger im Einer und Cara di Virgilio holteGold im Einer über 500 und 2.000 Meter. Der neuformierte Zweier in der Schülerklasse B, Linus Sprintz und Paul Gutschalk, ging gleich im ersten Rennen als Sieger über die Ziellinie und auch der in Klasse darunter startende Zweier Leonidas Hellwig und Lenny Schüttler war nicht zu schlagen. zg