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  • Do., 29. Juli 2021, 09:43 Uhr
    Ü12-SUMMERTIME: Grillworkshop der Jugendförderung ist nach wie vor ein Selbstläufer

    Würstchenspieße und Gemüsepakete

    Medium rare bis well done: Beim Grillworkshop der Ü12 Ferienspiele lernten die vier Teilnehmer, wie man den Garpunkt des Steaks anhand des Fingertests bestimmen kann. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – Der Ü12-Grillworkshop der Jugendförderung der Stadt Lampertheim kommt bei den Jugendlichen schon seit Jahren gut an. „Neben dem Cocktail Workshop ist auch der Grillworkshop sehr beliebt und immer ausgebucht“, berichtete Fachdienstleiter Manfred Scholz, der selbst eine glühende Leidenschaft für das Grillen hegt und den Teilnehmer nur zu gerne sein gesammeltes Wissen weitergibt. Die Philosophie dahinter ist, Zeit beim Grillen miteinander zu verbringen, deshalb sind für den Workshop auch ganze drei Stunden angesetzt – und schließlich steht und fällt das Ergebnis mit richtig glühender Kohle, die eben Zeit braucht. „Beim Grillen geht es um mehr, als um das Essen, es geht um das drumherum, darum, dass man etwas zusammen macht“, betonte Scholz. Diesmal bot die Stadtjugendpflege den Kurs an zwei Terminen an, da immer nur vier Plätze coronakonform angeboten werden konnten. „Jeder Teilnehmer hat seinen eigenen Grill“, erläuterte Scholz weiter, der den vier Jugendlichen zunächst einmal einen kurzen Überblick gab. Diesmal war zwar nur ein Mädchen in der Dienstaggruppe angemeldet, dass das Grillen über Holzkohle aber eine männliche Domäne ist, kann Scholz aus jahrelanger Erfahrung nicht bestätigen. Bei der Einführung lieferte er den vier Jugendlichen dann nicht nur Informationen zu den verschiedenen Arten von Grills und Kohlevarianten, auch Smoker und Lagerfeuer wurden vorgestellt. Wie man schließlich das Feuer anzündet und welche Gefahren dabei lauern, wurde ebenfalls zuerst in der Theorie besprochen, bevor das Feuer tatsächlich entfacht wurde. Für das Menü setzte die Stadtjugendpflege wieder auf einfache Zutaten. „Wichtig ist, es soll nichts extravagantes sein. Schließlich sollt ihr das auch zu Hause machen können“, erklärte Scholz den Jugendlichen. Gerne können beim Grillen auch Reste verwertet werden. So lässt sich zum Beispiel eine einfache Wurst mit Gemüse zum bunten Würstchenspieß aufmotzen, der nicht nur lecker schmeckt, sondern auch optisch was hermacht. Das beliebte Steak darf beim Grillen natürlich auch nicht fehlen. Wie man hier den Garpunkt bestimmt, zeigte Scholz den Teilnehmern anhand des Fingertests, bei dem jeweils ein Finger und der Daumen einer Hand entspannt zusammengelegt werden und mit dem Zeigefinger der anderen Hand locker in den Handballen gedrückt wird. Schließlich stand auch Brot mit Knoblauch- oder Kräuterbutter sowie eine ordentliche Portion Gemüse in Form eines Päckchens auf der Karte. Zum Abschluss gab es als Dessert eine Schokobanane – natürlich vom Grill. Zur Unterstützung kamen dem Fachdienstleiter seine neue Kollegin Jennifer Fröhlich sowie Nele Camus, die ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Stadtjugendförderung leistet, zu Hilfe. Das Team der Stadtjugendförderung war in jedem Fall sehr froh, in diesem Jahr überhaupt wieder etwas für die Jugendlichen Ü12 anbieten zu können, im letzten Jahr war das nicht möglich. Eva Wiegand 

     

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