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Mo., 08. September 2014, 09:27 Uhr
„All Night Jazz" in Groß-Rohrheim mit Jazz Profis und jungen Talenten
„Wunderbare Jazzmusik trägt in ein anderes Reich der Sinne“
Jürgen Wuchner am Kontrabass und Bob Degen am Piano waren bei der „All Night Jazz“ ebenfalls dabei. Foto: Eva Wiegand
weit einmalige Jazzfestival, welches gemeinsam von der evangelischen Kirchengemeinde in Kooperation mit der Dirk-Schönberger-Musikschule und der Musikkiste Groß-Rohrheim e.V. organisiert wird, fand nun schon bereits zum vierten Mal statt, diesmal waren auch mehrere Künstler aus dem Ausland - Italien, den USA und dem Irak - und damit stärker als in den Jahren zuvor vertreten. Mit dabei waren nicht nur international erfolgreiche Jazz-Profis, sondern auch wieder junge Talente aus der Region sowie ambitionierte Amateurbands, Duos und Solokünstler. Die musikalische Spanne reichte bei der „All Night Jazz“ von Swing und Blues über zeitgenössischen Jazz bis zu Bossa, von arabischen und afrikanischen Rhythmen bis zu Tango und Weltmusik. Die Idee zu „All-Night-Jazz“ hat Pfarrer Konrad Knolle aus der Saint Peters Church New York mitgebracht. Dort hat er einige Zeit gearbeitet und dachte sich, was dort funktioniert, klappt in Groß-Rohrheim doch erst recht. „Wir hatten das Anliegen, die Gemeinde mit Musik und Kultur zu beleben und gründeten die Dirk-Schönberger-Musikschule“, erzählte Pfarrer Konrad Knolle. Kurz danach fanden auch regelmäßig die Jazz-Gottesdienste, immer am letzten Sonntag im September statt. Die Jazz-Nacht gehört ebenfalls zum Konzept. „Wir haben hier mit ganz übersichtlichen Zuschauerzahlen angefangen, aber die sind jedes Jahr gewachsen. Heute verspricht es viel mehr zu werden, es spricht sich langsam herum“, so der Pfarrer. Für alle, die sich zwischendrin eine Pause gönnen wollten, standen die Bänke auf der Empore für ein Nickerchen zur Verfügung. „Dorthin ziehen sich die Leute so gegen Mitternacht zurück, schlafen bis circa 5 Uhr und kommen zum Abschluss wieder vorbei“, berichtete er aus Erfahrung. Nach einem gemeinsamen Frühstück ab 8 Uhr machten sich dann auch die Letzten wieder auf den Nachhauseweg. Eva Wiegand